Köln.Sport

Gesprächsrunde beim SSBK

Vertreter des Stadtsportbundes trafen sich am Mittwoch (26.07.) mit Landtagsabgeordneten zu einer Diskussionsrunde über aktuelle Themen, bei denen auch Lösungsansätze diskutiert wurden.

Große Runde in der Geschäftsstelle des SSBK. V.l.: Dr. Martin Müser (Schatzmeister Stadtsportbund Köln), Helmut Schaefer (Vorsitzender Sportjugend Köln), Florian Braun (CDU), Oliver Kehrl (CDU), Klaus Hoffmann (Vorsitzender Stadtsportbund Köln), Christine Kupferer (Geschäftsstellenleiterin Sportjugend Köln), Dr. Christoph Niessen (Vorstandsvorsitzender des LSB NRW)

Die beiden CDU-Politiker Florian Braun und Oliver Kehrl sowie Dr. Christoph Niessen (Vorstandsvorsitzende des Landessportbundes NRW) folgten einer Einladung des Stadtsportbundes zum Gespräch über verschiedene Themen aus dem organisierten Sport auf Kommunal- und Landesebene. „Im Landessportbund verbinden sich Sport, Ehrenamt und viele wichtige gesellschaftliche Aufgaben wie Inklusion, Jugendarbeit und Integration. Bei diesen Themen wollen wir mithelfen. Daher war uns dieser Termin ein großes Anliegen“, so Niessen

Zur Sprache kam dabei auch der desolate Zustand einiger Sportstätten in Köln und NRW, die laut Niessen für mindestens zwei Milliarden Euro saniert werden müssen. Er sieht die Landesregierung in der Pflicht: „Wir brauchen ein Zuschussprogramm des Landes für die Sanierung von Sportstätten, wo nicht nur die Kommunen, sondern auch die Sportvereine Anträge für die Sanierung ihre Sportstätten stellen können“, erläuterte der Vorstandsvorsitzende des LSB NRW.

Lösungsansätze lieferte Christine Kupferer, Geschäftsstellenleiterin der Sportjugend Köln. Sie verwies auf Nachbarland Niederlande, wo Sporthallen ohne Einhaltung von DIN-Normen gebaut werden. Diese pragmatische Lösung könnte ihrer Meinung nach auch in NRW funktionieren. „Wenn eine Halle nicht genormt sein muss, kann sie schneller und kostengünstiger gebaut werden. Eingesparte finanzielle Ressourcen können dann beispielsweise in die Barrierefreiheit investiert werden.“

Konkrete Ziele oder Vorsätze wurden zwar nicht verkündet, dennoch zeigten sich beide Seiten sich im Anschluss an die Gespräche, die u.a. auch eine mögliche Olympiabewerbung von NRW 2032 zum Inhalt hatten, optimistisch, sprachen von einem „gelungenen Austausch“, der dazu beitragen könne, „dass Ehrenamt in NRW stärker gefördert und von Bürokratie befreit wird und dass es einen Masterplan für die Sanierung der Sportstätten in NRW geben kann“, so Oliver Kehrl via Facebook.

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