Köln.Sport

Mehr Geld für Sport in NRW

Gemeinsam mit dem Landessportbund NRW hat die Landesregierung am Samstag die sogenannte Zielvereinbarung „Nr. 1: Sportland Nordrhein-Westfalen“ unterzeichnet, die von 2018 bis 2022 jährlich 42,2 Millionen Euro für konkrete Sportförderziele in NRW ausschüttet.
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Sportvereine aus NRW profitieren: Die Zuschüsse des Landessportbundes an seine Mitglieder und die etwa 18.500 Sportvereine in NRW steigen. (Foto: Martin Miseré)

Es ist ein großer Schritt für den organisierten Sport in Nordrhein-Westfalen. Mehrere Monate wurde verhandelt, am Samstag dann verkündet: 210 Millionen Euro, 7,8 Millionen Euro jährlich mehr als in der bisherigen Vereinbarung, werden in den nächsten vier Jahren in den Sport in NRW fließen. Im Rahmen der Mitgliederversammlung des Landessportbundes NRW (LSB) in Recklinghausen unterzeichneten Sport-Staatssekretärin Andrea Milz, LSB-Präsident Walter Schneeloch und LSB-Vorstandsvorsitzender Dr. Christoph Nissen am Samstag das Papier.

Finanzspritze sorgt für Planungssicherheit

Vor allem die 125 Mitgliedsorganisationen des LSB dürften sich darüber freuen. Durch die Vereinbarung erhalten diese finanzielle Planungssicherheit und können das Geld vor allem für Stellen gebrauchen, mit denen die Sportvereine beim Thema Ganztag oder Integration vor Ort unterstützt werden.

Zudem steigen die Zuschüsse des Landessportbundes an seine Mitglieder und die etwa 18.500 Sportvereine in NRW auf einen Höchstwert. „Dass die neue Landesregierung unsere finanziellen Forderungen erfüllt hat, die wir bis ins Detail begründet haben, zeigt die klare Wertschätzung der Politik für den organisierten Sport in NRW mit dessen herausragenden Leistungen auf allen Ebenen“, sagte LSB-Präsident Schneeloch.

„Ein zuverlässiger und starker Partner“

Auch Armin Laschet begrüßte den Beschluss. „Die Landesregierung steht dem Landessportbund NRW und seinen Mitgliedern auch in Zukunft zur Seite, um gemeinsam Antworten auf die vielfältigen Herausforderungen zu finden. Wir wollen ihnen ein zuverlässiger und starker Partner sein. Mit der gemeinsamen Zielvereinbarung verleihen wir dem Sportland Nordrhein-Westfalen noch mehr Rückenwind“, sagte der NRW-Ministerpräsident.

Durch die neue Zielvereinbarung soll unter anderem das bewegte Aufwachsen von Kindern und Jugendlichen, die Förderung von Leistung und Talenten, die Weiterentwicklung der Sportinfrastruktur, die Inklusion im Sport oder die Integration von Zugewanderten bis hin zur Stärkung von Chancengleichheit und Gewaltprävention sichergestellt werden.

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