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Fortuna: Frisches Blut für die Südstadt

Während die aktuelle Spielzeit in der dritten Liga noch nicht abgeschlossen ist, laufen bei Fortuna Köln hinter den Kulissen bereits die Planungen für die kommende Saison.
Dominik Ernst kommt auf knapp 200 Regionalligaspiele.

Dominik Ernst (l.) wird ab der kommenden Saison die Schuhe für den SC Fortuna Köln schnüren. Neben ihm wechselt auch Nico Brandenburger in die Südstadt (Foto: imago:foto2press)

Noch zwei Spiele stehen für den SC Fortuna Köln auf dem Plan, bevor die dritte Saison in Deutschlands dritthöchsten Spielklasse erfolgreich abgeschlossen ist. Am 37. Spieltag empfangen die Südstädter im heimischen Südstadion den Tabellenführer MSV Duisburg, den letzten Spieltag bestreiten die Domstädter bei der U23 des FSV Mainz 05.

Doch schon vor dem Saisonende verkündet die Führungsetage der Fortuna zwei Neuzugänge. Dominik Ernst wird ab Sommer nicht mehr für Alemannia Aachen auflaufen, sondern seine Schuhe künftig für die Kölner schnüren. Der Aachener Publikumsliebling kommt auf knapp 200 Regionalliga-Spiele, spielte neben Aachen auch für die Sportfreunde Lotte, Schalke 04 U23 sowie für den Wuppertaler SV. Der 26-Jährige ist auf der Rechtsverteidigerposition zuhause, kann jedoch flexibel eingesetzt werden, wie Fortuna-Coach Uwe Koschinat verrät: „Dominik ist mit seiner wiederholten Sprintfähigkeit und seiner Aggressivität ein moderner Außenverteidiger, der in einem System mit Dreierkette die gesamte rechte Seite bespielen kann. Wir konnten ihn lange beobachten. Er ist für mich ein Mentalitätstier.“

Umbruch in der Südstadt

Neben Ernst wird auch Nico Brandenburger von der U23 von Borussia Mönchengladbach in die Domstadt wechseln. Für Uwe Koschinat ist Brandenburger trotz seiner erst 22 Jahre ein sehr intelligenter Spieler und wird dem Team auf der „Sechs“ weiterhelfen können: „Nico ist für mich ein Sechser mit einem hohen Laufpensum. Er hat eine enorme Antizipationsfähigkeit im defensiven Zweikampf. Mit seinen jungen Jahren agiert er schon sehr intelligent und positionsgetreu. Zudem ist er kopfballstark, sodass er perspektivisch unser System vor allem defensiv verstärkt.“

Neben den beiden Neuverpflichtungen wird es allerdings weitere Veränderungen im Kader des Drittligisten geben. Aktuell sind es 15 Arbeitspapiere, die im Sommer auslaufen. Bei vielen Spielern gibt es jedoch noch die Option, den Vertrag nach der Saison zu verlängern. Ein Umbruch scheint dennoch nach der abgelaufenen Saison unumgänglich, verrät der Geschäftsführer Michael W. Schwetje:“ Wir haben in der Vergangenheit die Verträge so gestaltet, dass wir nach dieser Saison die Möglichkeit haben, den Kader deutlich zu verändern. Es ist daher wahrscheinlich, dass es nach einer längeren Phase mit hoher Personalkontinuität in diesem Jahr zu einem größeren Umbruch kommen wird. Es ist für uns eine Chance, im Rahmen unseres Budgets und auf Grundlage unseres Scoutings den Kader sportlich weiter zu entwickeln.“

 

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