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FC:Reloaded bleibt gesprächsbereit

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Rechtsanwalt Stefan Müller-Römer ist Mit-Initiater der Initiative FC:Reloaded

Stefan Müller-Römer, Begründer der „FC:Reloaded“-Initative, äußert sich zu dem Urteil des Kölner Landgerichts. „Bemerkenswert ist an dem Urteil vor allem, dass der FC verurteilt worden ist, alle Daten herauszugeben, also auch die Daten der Mitglieder, die auf Veranlassung der Vereinsführung die ‚Widerspruchspostkarte‘ abgeschickt hatten. Das Gericht hatte schon in der mündlichen Verhandlung durchblicken lassen, dass es diese Aktion des Vorstandes für nicht in Ordnung hielt“, sagte der Rechtsanwalt.

Da das Urteil noch nicht rechtskräftig ist, hat der FC ab Zustellung noch einen Monat Zeit, Berufung einzulegen, und einen weiteren Monat, um diese zu begründen. Müller-Römer dazu: „Wenn man wie bisher weiter auf Zeit spielen möchte, geht das relativ problemlos. Im Hinblick auf die jetzt schon für den 13.11.2011 angesetzte nächste ordentliche Mitgliederversammlung ist es zeitlich kaum noch möglich, die Mitglieder zu informieren und das satzungsmäßige Quorum von 20 Prozent für die Antragstellung zu erfüllen.“

Dennoch zeige sich FC:Reloaded weiterhin kooperationsbereit: „Wir werden trotz dieses Erfolges unserer Klage weiterhin mit dem FC im Gespräch bleiben, weil es letztlich darum geht, zügig in der Sache zu Verbesserungen und Veränderungen zu kommen. Wenn dies im Konsens doch noch möglich sein sollte, was angesichts der bisherigen Blockadehaltung zugegebenermaßen nicht sehr wahrscheinlich ist, werden wir keine Chance für Gespräche ungenutzt verstreichen lassen.“

Das Landgericht Köln hatte heute geurteilt, dass der 1.FC Köln die Mitgliederdaten aller volljährigen Mitglieder an die Faninitiative FC:Reloaded um Stefan Müller-Römer aushändigen muss.

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