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FC: Wird es besser?

Der 1.FC Köln startete schwach in die Saison – wird es besser?
Derby

Das Derby ging beim 1. FC Köln leider verloren – wird es im weiteren Saisonverlauf besser? (Foto: imago images/Moritz Müller)

Der Traditionsclub 1.FC Köln ist zurück in der 1. Bundesliga. Nach einer durchwachsenen Aufstiegssaison ist der Club aus der Domstadt zurück im fußballerischen Oberhaus Deutschlands. Mit nur drei Punkten aus fünf Spielen ist man nicht wirklich großartig in die Saison gestartet, weshalb sich viele Menschen fragen, ob sich die Geißböcke noch steigern können. Wir sagen: ja! Denn man muss sich den Saisonstart der Domstädter einmal im Detail angucken…

Weshalb holte man nur drei Punkte aus den ersten fünf Spielen?

Zum einen muss erwähnt werden, dass sich unter den ersten fünf Gegnern Borussia Dortmund, Borussia Mönchengladbach und Bayern München befanden. Es ist generell schwer, als Aufsteiger gegen solche Top-Teams zu bestehen. Gegen die Borussia aus Dortmund spielte man sogar auffällig gut und gelangte erst in der 86. Spielminute durch einen Treffer von Paco Alcacer in Rückstand.

Die restlichen zwei Gegner waren der VfL Wolfsburg und der SC Freiburg. Gegen Wolfsburg verlor man knapp, während man gegen den SC Freiburg eine äußerst starke Partie zeigte. Das Spiel der Geißböcke gegen die Breisgauer war zunächst von einer ordentlichen Portion Pech für die Kölner geprägt.

In Halbzeit eins gelang Kingsley Schindler nach Vorarbeit von Louis Schaub ein sehenswerter Treffer, jedoch wurde er aberkannt. Der Video-Schiedsrichter griff ein und machte den Referee darauf aufmerksam, dass Dominick Drexler vor dem Tor ein völlig unnötiges Foul begangen hatte. Deshalb wurde der Treffer aberkannt. Einige Minuten später erzielte Rafael Czichos nach scharfer Hereingabe von der Außenbahn ein unglückliches Eigentor. Und als wäre der abrupte Rückstand nicht schon unglücklich genug, zog sich Kölns Kingsley Ehizibue eine leichte Kopfverletzung zu, weshalb er nach der Halbzeit nicht weiterspielen konnte.

Doch die Domstädter ließen die Köpfe nicht hängen und erzielten im Verlauf der zweiten Halbzeit zwei Tore, die letzten Endes für den Sieg und den Erhalt von drei Punkten reichten. Torschützen waren Anthony Modeste und Neuzugang Ellyes Skhiri.
Ein weiterer Aspekt für den schwachen Start sind die spät eingetroffenen Neuzugänge. Sechser Ellyes Skhiri und Innenverteidiger Sebastiaan Bornauw trafen erst kurz vor Saisonbeginn in Köln ein, avancierten beide jedoch schnell zu Stammspielern und Leistungsträgern. Man kann also davon ausgehen, dass sich die Kölner noch steigern werden, wenn alle Neuzugänge erst einmal richtig eingespielt sind.

Was passierte beim 1.FC Köln während der Sommerpause 2019?

Lange in trockenen Tüchern war der Transfer des Kielers Kingsley Schindler zu den Geißböcken. Der Rechtsaußen verfügt über einen starken Zug zum Tor. Der Ex-Kieler war bereits beim Trainingsauftakt der Kölner dabei. Schnell stieß auch der Belgier Birger Verstraete zu den Rot-Weißen. Es handelt sich um einen lauf- und zweikampfstarken Sechser. Kurze Zeit später konnte der Transfer des Niederländers Kingsley Ehizibue fix gemacht werden. Der Rechtsverteidiger ist extrem schnell und besonders in der Offensive sehr stark. Defensiv hat der junge Holländer noch Luft nach oben. Relativ spät wurden die Transfers von Ellyes Skhiri und Sebastiaan Bornauw unter Dach und Fach gebracht.

Skhiri kam vom HSC Montpellier und spielt ebenfalls wie Verstraete im defensiven Mittelfeld, wo er sich direkt einen Stammplatz sichern konnte. Bornauw ist in der Innenverteidigung zu Hause, auch er schaffte es auf Anhieb zum Stammspieler. Bornauws Spielstil erinnert ein wenig an seinen Landsmann Daniel van Buyten, denn er geht robust, aber nicht überhastet und unüberlegt in die Zweikämpfe. Trotz seiner Größe ist Bornauw nicht hüftsteif – für einen Innenverteidiger bringt er eine ordentliche Dynamik mit.

Einige Spieler haben den 1.FC Köln auch verlassen. Der zentrale Mittelfeldspieler Johannes Geiß verließ die Kölner frei von Ablöse in Richtung Nürnberg. Ebenfalls nach Nürnberg zog es den Linksverteidiger Tim Handwerker. Frederik Sörensen wurde an die Young Boys Berg verliehen, Salih Özcan spielt nun auf Leihbasis bei Holstein Kiel. Mittelfeldspieler Nikolas Nartey wechselte zum VfB Stuttgart, während Jannes Horn ebenfalls zukünftig in Liga zwei kickt – und zwar für Hannover 96. Mittelfeldspieler Matthias Lehmann beschloss, seine aktive Karriere zu beenden.

Auch der Trainerwechsel sollte erwähnt werden. Achim Beierlorzer wurde per Ablöse von Jahn Regensburg verpflichtet. Beierlorzer gilt als Motivator, der für ein von frühem Pressing und schnellem Umschaltspiel geprägtes Spiel steht.

Sie wetten gerne auf den 1. FC Köln?

Durch den Wiederaufstieg bekommt es der Effzeh wieder mit hochklassigen Gegnern zu tun, auf die die Fans lange gewartet haben – entsprechend lohnt sich der eine oder andere Wetttipp hier ganz besonders. Bei sportwettenvergleich.net gibt es die besten Buchmacher, bei denen Sie keine Wettsteuer entrichten müssen, im Überblick. So haben Sie noch mehr von Ihren Gewinnen. Falls Ihnen die Wettsteuer bisher gänzlich unbekannt war, liegt das wahrscheinlich daran das viele bekannte Anbieter die Steuerlast für den Wettenden tragen. Das ist allerdings nicht überall der Fall! Alles Wichtige was Sie rund um die Wettsteuer wissen sollten, finden Sie ebenfalls auf der oben genannten Seite.

Erst einmal sind drei Spiele gegen Top-Gegner vorüber. Nun warten leichtere Gegner auf die Geißböcke aus der Domstadt. Von enormer Bedeutung wird es sein, gegen direkte Konkurrenten wie Union Berlin, SC Paderborn und Mainz 05 zu gewinnen. Aufgrund des extrem schweren Auftaktprogramms und dem späten Eintreffen der Neuzugänge gehen wir davon aus, dass der 1.FC Köln eine solide Saison spielen und am Ende der Saison nicht absteigen wird.

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