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FC: Verliert Jugendspieler

Die Zukunft um Mittelfeldspieler Nikolas Nartey ist geklärt: Der gebürtige Däne wechselt mit sofortiger Wirkung vom 1. FC Köln zum VfB Stuttgart. Der 19-Jährige Mittelfeldspieler unterschreibt bei den Schwaben einen Vertrag bis 2023.
Nartey

Nartey spielte nur noch in der zweiten Mannschaft eine Rolle. Dort fiel er zuletzt auf Grund eines Muskelfaserisses verletzt aus. (Bild: imago images/Eduard Bopp)

Nartey wechselte im Februar 2017 vom FC Kopenhagen an den Rhein. Nachdem er die Nachwuchsleistungszentren in Dänemark durchlief, setzte er seinen Weg in der Regionalliga beim FC fort. Sein erster Profi-Einsatz folgte im November 2017 gegen Hertha BSC. Der damals 17-Jährige war damit der Zweitjüngste jemals eingesetzte Spieler bei den Domstädtern. Nur der Innenverteidiger Yann Aurel Bisseck war mit 16 noch jünger. Bei den Profis hat sich der Däne jedoch nie richtig durchsetzen können. Grund dafür waren eine Knie-OP und kleinere Verletzungen, die ihn immer wieder zurückwarfen. Der frisch berufene dänische U21-Nationalspieler verzeichnet gerade mal zwei Bundesliga-Einsätze. Bei den Amateuren lief es für ihn besser: Dort lief er 27 mal (drei Tore/drei Vorlagen) auf.

Wünschen ihm alles gute

Die Zeichen standen schon seit langem auf Abschied. Der 2020 auslaufende Vertrag sorgte immer wieder für Gesprächsstoff. Nartey und sein Beraterteam lehnten eine Vertragsverlängerung mit anschließender Leihe entschieden ab: Eine Zukunft beim FC war damit ausgeschlossen. Mit dem Wechsel ins Schwabenland haben nun alle Beteiligte Gewissheit. Er unterschreibt einen Vierjahresvertrag beim VFB. „Wir wünschen Niko für seine Zukunft alles Gute und viel Erfolg“, sagt FC-Geschäftsführer Armin Veh.

Er soll maximale Spielpraxis sammeln

„Mit Nikolas Nartey haben wir einen Spieler verpflichtet, der aktuell in die dänische U21-Nationalmannschaft berufen wurde. Nikolas bringt das Potenzial mit, ein guter Spieler für den VfB zu werden“, erklärte VfB-Sportdirektor Sven Mislintat. Beim VFB wird Nartey jedoch nicht lange bleiben. Die Leihoption die er in Köln ablehnte, wird in Stuttgart mit hoher Wahrscheinlichkeit greifen. „Der gemeinsam besprochene Ausbildungsweg sieht die Möglichkeit vor, Nikolas noch in der laufenden Transferperiode zu verleihen, damit er bei einem anderen Klub maximale Spielpraxis sammeln kann.“

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