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FC top, Viktoria flop

Ginge es nach dieser Statistik wäre der FC eine heißer Champions-League-Kandidat. In Sachen Stadionauslastung stehen nur drei Bundesligisten vor den Geißböcken. Viktoria Köln schneidet im Hinrunden-Vergleich aller Profiklubs hingegen schlecht ab.

Gewohntes Bild: Das RheinEnergie-Stadion ist fast immer ausverkauft (Foto: imago images / Laci Perenyi)

Bereits seit Jahren will der 1. FC Köln sein Stadion ausbauen. Dass dieser Schritt aus wirtschaftlichen Gründen absolut nachvollziehbar ist, machen die Zuschauerzahlen aus der Hinrunde 2019/20 einmal mehr deutlich. Dies geht aus einer Studie von „Web-Netz Sports“ hervor. Mit einer Stadionauslastung von 99,38 Prozent rangiert der Effzeh auf Rang drei im Bundesliga-Vergleich. Da können andere Rheinland-Klubs wie Borussia Mönchengladbach (94,60 Prozent) oder Bayer 04 Leverkusen (92,18) nicht mithalten.

Bayern Spitze

Lediglich der FC Bayern München (99,97), der SC Freiburg (99,79) und Borussia Dortmund (99,64) übertrumpfen die Kölner in dieser Statistik. Den Bestwert aller Zweitligisten erreicht der FC St. Pauli mit seinem Millerntor-Stadion, wo 29.546 Zuschauer Platz finden.

Die Stadionauslastung liegt bei 99,84 Prozent. Im Vergleich aller Profiklubs befindet sich neben den Hamburgern überraschend auch Drittligist TSV 1860 München in der Spitzengruppe, der auf eine Auslastung von 99,33 Prozent kommt (Bestwert in der 3. Liga).

Schlusslicht Uerdingen, Viktoria viertletzter

Im Tabellenkeller des Oberhauses findet sich derweil Hauptstadtklub Hertha BSC Berlin wieder. In der abgelaufenen Hinrunde hatte Hertha BSC die geringste Stadionauslastung Bundesligisten (63,45 Prozent). Ebenfalls schlecht schneidet Viktoria Köln ab: Die Höhenberger kommen bei einer Kapazität von 10.001 Plätzen im Sportpark Höhenberg auf einen Zuschauerschnitt von 2.788 – das bedeutet eine Auslastung von 27,88 Prozent und den viertletzten Platz im Vergleich der 46 Profivereine.

Doch es geht noch deutlich schlechter, wie das Schlusslicht dieser Statistik, Drittligist KFC Uerdingen, beweist. In der in der Hinrunde kommen die Krefelder auf eine Stadionauslastung von lediglich 6,49 Prozent. Hintergrund: Die DFB-Pokalsieger von 1985 absolvierten ihre Heimspiele in dieser Saison in der Düsseldorfer Merkur-Spiel-Arena (Kapazität: 54 600), da sich die eigene Heimat, das Grotenburg-Stadion, im Umbau befindet.

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