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FC: Suche nach neuen Führungsposten

Heldt

Horst Heldt gilt in Köln als Kandidat (Foto: Getty Images).

Nach der Vertragsauflösung des Geschäftsführers Armin Veh und der Entlassung von Achim Beierlorzer, als Folge des Hoffenheim-Spiels, bleibt der FC weiter führungslos. Die Zeit drängt allerdings. Schon vor Ende der Länderspielpause wollen die Domstädter einen neuen Sportdirektor und Coach präsentieren.

Horst Heldt gilt als Favorit auf Sportdirektor-Posten

Nach der Absage von Bielefelds Samir Arabi gilt Horst Heldt als Wunschkandidat der Kölner für den freigewordenen Posten Vehs. Erste Gespräche mit dem ehemaligen Hannoveraner sollen bereits stattgefunden haben. Bereits vor Vehs Amtsantritt war Heldt ein heißer Kandidat auf den Posten, allerdings kam der Wechsel nicht zustande. Problematisch an der Personalie ist eine mögliche Ablösezahlung, da sein Vertrag in Hannover noch bis 2020 läuft. Es ist allerdings fraglich ob die 96er auf eine Ablöse bestehen, wenn sie durch die Vertragsauflösung bis zu zwei Millionen Euro Gehaltskosten einsparen können.
Idealerweise steht die Entscheidung bereits bevor ein Trainer gefunden wurde, damit der neue Sportdirektor auf die zukünftige sportliche Ausrichtung des Vereins Einfluss nehmen kann.

Labbadia sagt ab

Nach Absage von Bruno Labbadia, welcher bisher als aussichtsreichster Anwärter auf den vakanten Trainerposten beim FC galt, kristallisiert sich Pál Dárdai als alternative Wunschlösung heraus. Dárdai wollte nach seinem Engagement als Hertha-Coach eigentlich eine Saison pausieren, um anschließend wieder die Jugendmannschaft der Berliner zu übernehmen. Bei ersten Gesprächen soll sich der Ungar allerdings nicht abgeneigt von einer Anstellung bei den Geißböcken gezeigt haben.

Außer den Kölnern zeigt auch Mainz 05 Interesse an Dárdai. Die Rheinhessen sind nach der Entlassung von Sandro Schwarz ebenfalls auf Trainersuche.

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