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FC: Stadionwoosch an den Platz?

Nie wieder Schlange stehen: Mit dem neuen „Lieferservice“ im Stadion laufen FC-Fans keine Gefahr mehr, ein wichtiges Tor beim Gang zur Würstchenbude zu verpassen.
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So könnte es zukünftig aussehen, wenn sich das Bestellsystem des 1. FC Köln im Stadion durchsetzt. (Foto: 1. FC Köln)

Die Spiele des 1. FC Köln im RheinEnergieStadion können schonmal extrem nervenaufreibend sein – und jeder Fan hat eine andere Art und Weise, damit umzugehen. Ein mancher macht seinem Unmut durch lautstarkes Schreien Luft, der oder die andere zieht vielleicht an einer Zigarette. Doch die meisten Fans greifen dann wohl zum heißgeliebten Kölsch – und die Stadionwurst gehört für die allermeisten zum Stadionbesuch ohnehin dazu. So ist es auch kein Wunder, dass man beim Gang an die volle Würtschenbude auch mal den ein oder anderen Treffer verpasst – der mitleidvolle Blick der befreundeten Fans, für die man gerade zehn Minuten im Umlauf angestanden hat, machen die Situation dann auch nicht besser.

Der 1. FC Köln hat dies erkannt und testet nun einen Service, damit dieser Fall in Zukunft womöglich gar nicht mehr vorkommt. Über die vereinseigene App können Speisen und Getränke vom Platz aus bestellt werden – und werden dann mundgerecht direkt an die Sitzschalen geliefert. Vorher können die gewünschten Produkte sowie die Lieferzeit gewählt werden, bezahlt wird bargeldlos via Paypal oder Kreditkarte. Für die Lieferung von Speis und Trank berechnet der FC keinen Aufschlag.

Bei den Heimspielen gegen Sandhausen und Bielefeld wurde das neue Angebot erstmals getestet – in den Blöcken O1 bis O8. Weitere Probeläufe sind für das nächste Heimspiel gegen Kiel (31. März) geplant. „Wir sind mit den bisherigen Tests und der Resonanz unserer Fans sehr zufrieden und können uns vorstellen, den Service dauerhaft und auch in anderen Zuschauerblöcken anzubieten. Vorher müssen wir aber die finalen Ergebnisse abwarten und auswerten“, so FC-Geschäftsführer Alexander Wehrle.

Idee und Software für das innovative Angebot stammen von dem jungen Unternehmen Digifood, das zum Startup-Förderprogramm des 1. FC Köln gehört. Bei der Umsetzung ist der Stadion-Caterer Aramark mit an Bord. „Genau um solche Ideen geht es uns in unserem Startup-Programm“, sagt Wehrle. „Um Ideen, von denen wir als 1. FC Köln genauso wie unsere Fans und Partner profitieren könnten.“

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