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FC nach Meppen, Déjà-vu für Viktoria

Das Objekt der Begierde: Die DFB-Pokal-Trophäe Foto: imago/DeFodi

Das Objekt der Begierde: Die DFB-Pokal-Trophäe
Foto: imago/DeFodi

Der 1. FC Köln bekommt für die Erstrundenpartie im DFB-Pokal die erwartet machbare Aufgabe zugelost, Viktoria Köln hat es erneut mit einem Kontrahenten aus Berlin zu tun.

„Glücksfee“ Andrea Petkovic meinte es gut mit dem 1. FC Köln: Die „Geißböcke“ bekamen für ihre Erstrundenpartie im DFB-Pokal mit dem Regionalligisten SV Meppen eine vermutlich einfache Aufgabe zugelost. Das Duell mit den Emsländern hat im Pokal sogar eine Vergangenheit: Auf dem Weg ins Berliner Endspiel setzte sich der FC im Achtelfinale mit 1:0 gegen Meppen durch, den entscheidenden Treffer vor den eigenen Fans erzielte Frank Greiner.

Pikant: FC-Vizepräsident Toni Schumacher verließ 1988 nach dem Abstieg des FC Schalke 04 die „Königsblauen“ mit dem Satz „Ich spiele doch nicht in Meppen!“ und begründete dadurch den Ruf der Emsländer, die jahrelang als Inbegriff der Provinz im Bundesliga-Unterhaus galten. 1998 war das zu Ende: Der SV Meppen stieg ab – bis in die Oberliga. Nun sind die Meppener in der Regionalliga Nord aktiv und belegte dort in der abgelaufenen Spielzeit den achten Rang. Qualifiziert für den DFB-Pokal hat der Kultklub sich erstmals seit 16 Jahren.

Auch Viktoria Köln hat ein attraktives Los erwischt: Die Höhenberger, die sich durch den Gewinn des FVM-Pokals qualifiziert hatten, müssen im Sportpark Höhenberg gegen Zweitligist Union Berlin antreten. „Für den Verein ist es sehr wichtig, national wieder präsent zu sein und die Möglichkeit zu haben, im DFB-Pokal zu spielen“, erklärte Trainer Tomasz Kaczmarek schon vor der Auslosung im ausführlichen Köln.Sport-Interview. Bereits im vergangenen Jahr hatte Viktoria in der ersten Pokalrunde ein Team aus der Hauptstadt zu Gast: Gegen Hertha BSC unterlag der Regionalligist nach langem Kampf mit 2:4.

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