Köln.Sport

FC: Modeste kämpft

Das Theater um Anthony Modeste scheint kein Ende zu nehmen. Über Social Media ließ der Franzose seinem Frust freien Lauf.
Modeste und FC-Verantwortliche

Armin Veh (l.) und Alexander Wehrle (m.) stehen Anthony Modeste(r.) nach wie vor zur Seite.
Foto: Imago/ Eduard Bopp

Wie der 30-jährige über Instagram verlauten ließ, habe er sich stets an die Vereinbarungen mit seinem Ex-Klub Tianjin Tianhai gehalten und diese respektiert. Sein bisheriges Stillschweigen erklärt er damit, dass er Fußballer sei und kein Anwalt. „Bis zum heutigen Tag habe ich keinen einzigen Kommentar abgegeben, ich habe auch keine Geheimnisse gelüftet, obwohl die Presse zum großen Teil unwahre Artikel geschrieben hat“.

Modeste kritisiert die Chinesen

Als Grund für seinen Wechsel, gibt er an, dass sich von Seiten des Klubs nicht an Abmachungen gehalten wurde. Mehrfach hätte er seine ehemaligen Bosse auf die Unzulänglichkeiten hingewiesen, jedoch ohne Erfolg. Nichtsdestotrotz erklärt der Stürmer, dass er „weiterhin an einer Schlichtung interessiert ist“.

Seine riesige Enttäuschung, dass er seit mehr als einem halben Jahr seiner liebsten Tätigkeit nicht mehr nachkommen kann, ist dem sensiblen Franzosen anzumerken. Der Effzeh betont mit Nachdruck, dass man alle Hebel in Bewegung setzt, um die Spielerlaubnis wiederzuerlangen. Wenn am 31. Januar das Transferfenster schließt, werden wir mit Gewissheit sagen können, ob Anthony Modeste erneut für die Geissböcke auf Torejagd gehen kann.

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