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FC: Lust auf die Heimpremiere

Am kommenden Freitag begrüßt der FC den amtierenden Vizemeister bei sich im RheinEnergieStadion. Auf der Pressekonferenz macht Trainer Achim Beierlorzer jedoch klar, dass dem BVB ein harter Kampf bevor steht. Personelle Änderungen beim Effzeh sind wahrscheinlich.
1. Heimspiel der Saison

Der Kampf um die Startelfplätze ist vor dem Heimspiel gegen den BVB im vollen Gange. (Foto: imago images / Eduard Bopp)

Bayern im Supercup geschlagen, souverän die zweite Runde im DFB-Pokal erreicht und beim 1. Saisonspiel gegen Augsburg mit einem 5:1 gleich mal die Titelambitionen unterstrichen: Mit Borussia Dortmund erwartet den 1. FC Köln am Freitagabend (20:30 Uhr) keine leichte Aufgabe beim ersten Heimspiel der noch jungen Bundesliga-Saison. Der Saisonstart der Kölner verlief dagegen schon etwas holpriger. Im Pokal konnte sich der Aufsteiger erst im Elfmeterschießen gegen Wehen Wiesbaden durchsetzen und das erste Saisonspiel ging gegen Wolfsburg unglücklich verloren.

Freude statt Angst

Für Achim Beierlorzer ist es das erste Heimspiel als FC-Trainer. Doch er erinnert sich noch sehr gut daran, wie es als Trainer von Regensburg war in diesem Stadion aufzulaufen und beneidet daher Borussia Dortmund nicht. Es ist deutlich angenehmer die FC-Fans für als gegen sich zu haben. Deswegen hat der Trainer bei seinem Debüt auch keine Angst: „Auch wenn Borussia Dortmund in den letzten Spielen bewiesen hat, welche Qualität sie auf den Platz bringen können“, spürt Beierlorzer bereits „eine Riesenvorfreude, die da in mir wächst.“

Dem Favoriten ein Bein stellen

Ausverkauftes Haus, Flutlichtspiel und ein starker Gegner: Diese Spiele hat Beierlorzer bereits als Spieler geliebt und appelliert deswegen an Fans und Spieler. Auf der einen Seite ist er sich sicher, dass die Fans die Spieler antreiben können. Anderseits nimmt er auch seine Spieler in die Pflicht, die „sich nicht nur mitreißen lassen sollen, sondern auch selbst mitreißen müssen.“

Daher ist das erklärte Ziel, es besser als Augsburg zu machen und aus deren Fehlern zu lernen. Weniger passiv sollen seine Spieler sein und vor allem will man nicht phasenweise, sondern 90 Minuten gut dagegen halten. Wichtige Faktoren werden laut dem Trainer dabei die räumliche Aufteilung und die Laufbereitschaft der Kölner sein. Ebenso wichtig: Die Spieler dürfen das Spiel nicht schon vorher abschenken, sondern müssen mutig sein und „sich zerreißen“. Nur so kann die Abwehr der ballsicheren und vor allem temporeichen Offensivabteilung des BVBs Einhalt gebieten.

Letzte Vorbereitungen auf das Spiel

Doch allzu sehr möchte Beierlorzer sich nicht in die Karten bei der Taktik schauen lassen. Ebenso wenig bei der Aufstellung. Stattdessen will er noch die letzten beiden Trainingseinheiten abwarten und sehen, wie die Spieler sich präsentieren. Personelle Änderungen sind wahrscheinlich, nachdem der Trainer nach dem letzten Spiel nicht mit der Form aller Spieler zufrieden war.

Als Konsequenz wurde diese Woche verstärkt Einzelgespräche gesucht. Neben den guten Eindrücken der bisherigen Trainingswoche, lässt die Personalie Louis Schaub hoffen. Er scheint rechtzeitig fürs Spiel fit zu werden. Ebenfalls in die Startelf drängt Jhon Cordoba, der nach seiner Rotsperre aus der vergangenen Saison wieder spielberechtigt ist. Die Zutaten für den Heimspielkracher am Freitagabend stimmen also!

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