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FC: Hector im DFB-Dress stark

Bot bei seinem zweiten Länderspiel eine couragierte Leistung: FC-Außenverteidiger Jonas Hector Foto: imago/DeFodi

Bot bei seinem zweiten Länderspiel eine couragierte Leistung: FC-Außenverteidiger Jonas Hector
Foto: imago/DeFodi

Ein Startelf-Debüt, das überzeugte: Bei seinem zweiten Länderspiel präsentierte sich FC-Außenverteidiger stark. Lukas Podolski stach dagegen als Joker.

Die Nominierung ins DFB-Team scheint Jonas Hector diesmal zu beflügeln: Nach der starken Partie gegen Werder Bremen präsentierte sich der Außenverteidiger des 1. FC Köln auch im Dress der Nationalmannschaft formstark. Beim 2:2 im Testspiel gegen Australien stand der 24-Jährige in der Startelf und konnte auf der linken Außenbahn durchaus überzeugen.

Die taktisch neue Rolle im Mittelfeld nutzte Hector zu einigen sehenswerten Offensivaktionen, die er allerdings selbst nicht nutzen konnte. Dafür glänzte der gebürtige Saarländer als Vorbereiter: Den 2:2-Ausgleich durch den ehemaligen Kölner Lukas Podolski leitete der FC-Akteur durch einen sehenswerten Doppelpass ein. Das 1:1 versuchte Hector zu verhindern, kam jedoch beim Troisis Kopfball einen Schritt zu spät.

Für Podolski, der in der 73. Minute eingewechselt wurde und so zu seinem 122. Länderspiel kam, war der Treffer eine Erlösung. Der 29-Jährige konnte sich bei seinem Leihklub Inter Mailand noch nicht wirklich in Szene setzen und wird für seine Leistungen regelmäßig harsch kritisiert. Den Trip zur Nationalmannschaft begriff der Angreifer als „Wellness-Aufenthalt“: Wie ausgewechselt wirkte Podolski auf dem Platz und hatte neben seinem 48. Länderspiel-Treffer, durch den der Ex-Kölner an DFB-Heroen wie Jürgen Klinsmann und Rudi Völler vorbeizog, einige gute Szenen.

„Ich bin immer gut drauf. Soll ich mich jetzt in den Boden stecken und mit Fußball aufhören? Man muss positiv bleiben“, betonte Podolski nach dem Spiel. „Ich bin ein positiver Mensch, auch wenn es mit dem Toreschießen in Italien noch nicht so gut klappt. Auch damit muss man positiv umgehen können und daran arbeiten“, schätzt der 29-Jährige seine derzeitige Situation realistisch ein.

Keinen sonderlich souveränen Eindruck hinterließ dagegen Ron-Robert Zieler, der Stammtorhüter Manuel Neuer im DFB-Tor vertrat. Das 1:2 durch Jedinak schien keineswegs unhaltbar, auch mit dem Ball am Fuß wirkte der gebürtige Kölner das ein oder andere Mal unsicher. Ein Ausrufezeichen Richtung Bundestrainer Löw sieht jedenfalls anders aus.

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