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FC feiert entspannten Pokalsieg

Matchwinner in Meppen: FC-Neuzugang Anthony Modeste traf beim 4:0 gleich dreifach Foto: imago/Osnapix

Matchwinner in Meppen: FC-Neuzugang Anthony Modeste traf beim 4:0 gleich dreifach
Foto: imago/Osnapix

Ohne Mühe ist der 1. FC Köln beim SV Meppen in die 2. Pokalrunde eingezogen. Die Fans der „Geißböcke“ bedanken sich mit einer tollen Saisoneröffnung.

Gelöst und locker ging es zu auf der Saisoneröffnung des 1. FC Köln. Knapp 40.000 Fans waren gekommen, um sich einen Tag nach dem souveränen 4:0-Pokalerfolg beim SV Meppen auf die neue Spielzeit einzustimmen. Unter dem Motto „Alles bleibt anders“ hatte der Verein ans RheinEnergieStadion geladen, wo neben der Vorstellung des Teams auch Auftritte der kölschen Bands Kasalla, Miljö und den Klüngelköpp auf dem Programm standen.

„Wir wissen diesen Empfang sehr zu schätzen. Es ist ein Auszeichnung für unsere Arbeit“, sagte ein sichtlich entspannter FC-Coach Peter Stöger auf der Bühne. Knapp 24 Stunden zuvor hatte seine Mannschaft die Auftakthürde in Meppen in souveräner Manier erledigt: Bereits nach 45 Sekunden brachte Neuzugang Anthony Modeste mit dem schnellsten Pokaltor der FC-Geschichte die Kölner in Führung. Spätestens nach dem zweiten Treffer des Franzosen, der in der 27. Minute einen Foulelfmeter sicher verwandelte, war das Spiel im Emsland entschieden.

„Die Mannschaft das Spiel sehr professionell zu Ende gebracht“, war Jörg Schmadtke vom Auftritt des Teams angetan, fand aber dennoch einige Gründe für Kritik: „Es war mir zu lax. Ich hätte mir gewünscht, dass man 50, 60 Minuten lang Vollgas gibt, um am Ende ein bisschen zurückzuschrauben“, so der FC-Sportchef. In der Tat hatten die „Geißböcke“ das Spiel gegen den Viertligisten zwar im Griff, schraubten das Ergebnis aber erst spät in die verdienten Höhe: Modeste mit dem dritten Treffer des Tages (71.) und der eingewechselte Simon Zoller (87.) stellten den Endstand her.

Die Vorzeichen für eine tolle Feier am Stadion waren also gegeben: Souverän wie selten in den letzten Jahren gelang der Einzug in die zweite Pokalrunde, wo viele FC-Fans nun auf ein Heimspiel hoffen. Seit 2010 (1:2 gegen den MSV Duisburg) hat Müngersdorf kein Pokalspiel mehr erlebt. Dass die „Geißböcke“ im RheinEnergieStadion auf Lokalrivale Viktoria Köln, der überraschend Zweitligist Union Berlin ausgeschaltet hatte, treffen werden, ist allerdings ausgeschlossen. Eine Partie im FC-Stadion würde als Heimrecht-Tausch gewertet, die Höhenberger müssten auf eine andere Spielstätte ausweichen.

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