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FC: Fans hoffen auf Stadionwechsel

Tolle Stimmung ist bei Spielen des 1. FC Köln garantiert Foto: IMAGO

Tolle Stimmung ist bei Spielen des 1. FC Köln garantiert
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Damit mehr FC-Fans mit der Mannschaft feiern können, wünschen sich die Anhänger eine Verlegung der Partie beim FSV Frankfurt. Nein, es ist kein Aprilscherz, mit dem sich die Medienabteilung des FSV Frankfurt aktuell auseinandersetzen muss. Auf der offiziellen Facebook-Präsenz des Fußball-Zweitligisten mehren sich die Anfragen, ob die Hessen für ihr Heimspiel am 34. Spieltag gegen den 1. FC Köln nicht das Stadion wechseln könnten.

Dass der 1. FC Köln als designierter Bundesliga-Aufsteiger zum letzten Spiel der Saison nach Frankfurt reisen wird, daran zweifelt in Köln wohl niemand mehr. Erst recht nicht der eigene Anhang, der nicht nur für seine Leidens- sondern auch für seine Begeisterungsfähigkeit deutschlandweit bekannt ist. Das RheinEnergieStadion besuchen auch in der zweiten Liga regelmäßig mehr als 40.000 Zuschauer und auswärts ist der FC der Zuschauermagnet der Liga. Kein Wunder also, dass sich zahlreiche FC-Fans sorgen, den hoffentlich letzten Zweitliga-Auftritt des FC für lange Zeit, nicht live im Stadion verfolgen zu können. Bei einem Fassungsvermögen des Frankfurter Volksbank Stadions von 12.542 Zuschauern durchaus eine berechtigte Sorge, die beim Kölner Anhang die Kreativität anregt:

Via facebook erhält der FSV Frankfurt immer mehr Anfragen, das Heimspiel gegen den FC doch in der weitaus größeren Commerzbank Arena (Fassungsvermögen: 51.500 Zuschauer), der Heimspielstätte von Eintracht Frankfurt, auszutragen. So könnten deutlich mehr Kölner Fans die Mannschaft unterstützen und gemeinsam die Bundesliga-Rückkehr feiern.

Es wäre nicht das erste Mal, dass der FSV für ein Spiel in das Stadion des Stadtrivalen ausweicht. Am 5. Spieltag der Saison 2011/12 zog der FSV für das Derby gegen die Eintracht, das schließlich vor 50.250 Zuschauern stattfand, ebenfalls in die Commerzbank Arena um. Mehr Einnahmen, geringer Organisationsaufwand und eine große gemeinsame Party. Mit Argumenten wie diesen versuchen die FC-Fans die Frankfurter Verantwortlichen zu einem Umzug zu bewegen.

Wahrscheinlich werden ihre Bitten aber nicht erhört. „Der organisatorische Aufwand wäre zu groß. Finanziell weiß man gar nicht, ob sich der Umzug überhaupt lohnen würde“, sagt FSV-Pressesprecher Matthias Gast, der zudem auf die sportliche Situation der Hessen verweist, für die es am 34. Spieltag noch um den Klassenerhalt gehen könnte: „Da wollen wir den Heimvorteil nicht abgeben.“ Ohnehin stünde den Kölnern schon ein weit größeres Auswärtskarten-Kontingent zur Verfügung, als den meisten anderen Klubs. 3.680 statt der üblichen 1.250 Gästetickets gingen demnach an den FC. Auf Anfrage von Köln.Sport wollte sich der 1. FC Köln nicht zu diesem Thema äußern. Die geplante Feier anlässlich des Abschieds von der Zweitliga-Bühne findet aller Voraussicht nach also doch eher im kleinen Rahmen statt.

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