Köln.Sport

FC: Ex-Manager als Präsident?

Wie er verkündete, hört der bisherige Geschäftsführer des St. Pauli Andreas Rettig zum 30. September 2019 beim Kiezclub auf – und zieht aus „privaten Gründen“ zurück nach Köln. Ob diese auch etwas mit dem FC zu tun haben?
Rettig

Nimmt beim FC St. Pauli seinen Hut: Andreas Rettig. (Foto: imago/Foto2press)

Der Rücktritt Rettigs ist ein herber Verlust für den Hamburger Club, wie auch Präsident Oke Göttlich bestätigt, erklärt allerdings auch: „Die Gespräche über Andreas‘ Ausscheiden waren freundschaftlich, respektvoll und zu jeder Zeit von weitsichtiger Planung für den FC St. Pauli geprägt“, kommentierte Präsident Oke Göttlich das Ausscheiden Rettigs, der dann vier Jahre am Kiez in Hamburg tätig gewesen war. Rettig selbst erklärte indes: „Die Entscheidung, diesen großartigen Verein zu verlassen, ist mir unglaublich schwer gefallen, aber es gibt „50+1“ private und persönliche Gründe für diesen Schritt.“

Sofort wurden aus Köln auch Stimmen laut, die vermuten, der nach dem Rücktritt von Werner Spinner ab September vakante Präsidenten-Posten könne ebenfalls einer dieser „50+1“ Gründe gewesen sein. Schließlich war er vom 21. März 2002 bis 17. Dezember 2005 bereits als Sportlicher Leiter am Geißbockheim tätig, stieg in dieser Zeit zwei Mal in die Bundesliga auf. Eine offizielle Erklärung von Rettig zu diesem Thema gab es bislang noch nicht, es ist auch nicht damit zu rechnen, dass dies vor einem eventuellen Aufstieg geschehen wird.

Aus Fankreisen steht man einem möglichen Engagement Rettigs positiv entgegen, gerade mit seinem Kampf  für den Erhalt der 50+1-Regel, die den Einfluss von Investoren auf die Klubs reduzieren soll, gewann der gebürtige Leverkusener Sympathien. Wie sein bisheriger Verein die freie Stelle neu besetzen möchte, verkündete der Club noch nicht, man wolle sich bei der Suche nach einem Nachfolger genügend Zeit lassen.

 

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