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FC: Europa-Prämie bei Aufstieg

Sportlich steht der 1. FC Köln mit anderthalb Beinen in der Bundesliga – klar, dass die Verantwortlichen also bereits mit Hochdruck an den finanziellen Rahmenbedingungen arbeiten. Dabei kann sich der Effzeh noch aus Geld aus der Europa League freuen.
Cordoba

Aus den Duellen in der Europa League (hier: Jhon Córdoba gegen Arsenal) erhält der 1. FC Köln im Aufstiegsfall nochmal eine Prämie. (Foto: imago images/DeFodi)

Aktuell läuft die Planung beim 1. FC Köln noch zweigleisig – doch die sportlichen Ergebnisse der vergangenen Wochen deuten eindeutig auf eine Rückkehr in die Bundesliga hin. Dort hätte der FC deutlich bessere finanzielle Rahmenbedingungen als andere Aufsteiger. Alexander Wehrle, Geschäftsführer Finanzen des 1. FC Köln, sagte im Anschluss an das Spiel gegen Holstein Kiel: „Wenn man sich überlegt, was wir im Aufstiegsfall für einen Basisumsatz und Kosten im Lizenzspielerbereich hätten, dann sind das nicht die Parameter eines normalen Aufsteigers.“

Für die Saison 2019/20 kann der FC in der Bundesliga laut Wehrle mit einem Basisumsatz von 130 Millionen Euro planen. Darin enthalten ist auch eine Europapokal-Prämie in Höhe von fünf Millionen Euro. Der 1. FC Köln hatte in der vergangenen Saison an der UEFA Europa League teilgenommen, die Prämie aber durch den Abstieg aufgrund des Verteilerschlüssels der Deutschen Fußball Liga (DFL) bisher noch nicht erhalten.

Aus dem Bereich Medien soll der FC laut Wehrle im Oberhaus in der kommenden Saison zwischen 35 und 40 Millionen Euro einnehmen. „Es hängt davon ab, wer absteigt, aber wir planen mit dem 16. TV-Tabellenplatz“, sagte er. Sollte der 1. FC Nürnberg den Klassenerhalt in der Bundesliga schaffen oder ein Zweitligist die Relegation gewinnen, würde dies den FC in der TV-Tabelle einen Platz weiter nach oben bringen. Dies würde Mehreinnahmen von rund 2,5 Millionen Euro bringen.

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