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FC: Derby-Frust nach Pleite

Nach einer insgesamt schwachen Leistung muss sich der 1. FC Köln im Derby gegen Borussia Mönchengladbach mit 0:1 geschlagen geben. Die Spieler in der Einzelkritik.

Rafael Czichos gehörte bei der Derby-Pleite noch zu den besseren Kölnern (Foto: imago images / Eduard Bopp)

Timo Horn: 3

Hielt, was zu halten war und wirkte in seinen Aktionen sicher. Beim Gegentor allerdings ohne Chance.

Kingsley Ehizibue: 5

Fataler Klärungsversuch vor dem 0:1, das somit auch auf seine Kappe geht. Defensiv ohne Zugriff, offensiv kaum Impulse. Insgesamt deutlich schwächer als zuletzt. Immerhin mit wichtiger Rettungstat in der 75.

Sebastiaan Bornauw: 3

Gewohnt zweikampfstark, verhinderte in einigen Situationen Schlimmeres. Von den Kollegen oft im Stich gelassen.

Rafael Czichos: 4

Im Verbund mit Bornauw der Grund, warum der Rückstand in der ersten Hälfte nicht schon deutlich größer ausfiel. Warf sich in viele Zweikämpfe und zeigte als einiger von wenigen Normalform.

Jonas Hector: 4

Der Kapitän blieb einmal mehr unter seinen Möglichkeiten. Fing sich in der zweiten Halbzeit, konnte über linke Seite aber bis zum Schluss kaum Chancen einleiten.

Birger Verstraete: 5

Über weite Strecken sehr nervös.Vermochte es nicht, dem Aufbauspiel des FC seinen Stempel aufzudrücken. Mit teils haarsträubenden Fehlpässen und ohne die gewohnte Präsenz im Zweikampf.

Ellyes Skhiri: 5

Ließ Embolo vor dem 0:1 durchs Mittelfeld marschieren, im Anschluss ungewohnt fahrig und unkonzentriert. Nach vorne außer einem Distanzschuss (21.) ohne Impulse.

Dominick Drexler: 5

Bis auf einen Schuss in der 52. Minute, den Sommer parierte, ohne nennenswerte Aktionen. Zu wenig!

Louis Schaub: 4

Ließ seine technische Stärke nur gelegentlich aufblitzen. In der 1. Halbzeit meist beteiligt, wenn es denn einmal gefährlich wurde. Leider war das selten der Fall. Ausgewechselt für Risse.

Anthony Modeste: 5

Fand im Grunde zu keinem Zeitpunkt des Spiels statt. Bis auf einen Kopfball (62.) hing der Franzose bis zu seiner Auswechslung (74.) völlig in der Luft.

Jhon Cordoba: 4

Gewohnt lauffreudig, bei den seltenen Chancen, die sich im boten, allerdings viel zu ungenau im Abschluss.

Marcel Risse (ab 74.): –

Konnte seinem Ruf als Derby-Helden in der Schlussviertelstunde nicht mehr gerecht werden. Die fehlende Spielpraxis war ihm deutlich anzumerken.

Simon Terodde (ab 74.): –

In der Hoffnung auf einen „Lucky Punch“ eingewechselt, sorgte er mit einem Kopfball (80.) und nach einem Gewusel im Strafraum (88.) für Gefahr mehr Gefahr als Modeste im ganzen Spiel.

Florian Kainz (ab 86.): –

Für Verstraete eingewechselt. Ohne nennenswerte Aktion.

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