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Köln.Sport

„Es wird schwierige Phasen geben“

Seit 2013 ist Alexander Wehrle (l.) für die Finanzen beim 1. FC Köln verantwortlich Foto: Benjamin Horn

Seit 2013 ist Alexander Wehrle (l., im Gespräch mit KÖLN.SPORTler Thomas Reinscheid) für die Finanzen beim 1. FC Köln verantwortlich
Foto: Benjamin Horn

Er gilt als Garant für die wirtschaftliche Erholung beim 1. FC Köln. Köln.Sport traf den „Herrn der Zahlen“ vom Geißbockheim.  Ob es der neue Pachtvertrag für das RheinEnergieStadion ist, die Vertragsverlängerungen mit wichtigen Sponsoren wie REWE oder der neue Deal mit Vermarkter Infront – derzeit scheint alles, was FC-Finanzboss Alexander Wehrle bei den „Geißböcken“ anfasst, zu gelingen.

Doch der stets gut gelaunte Finanz-Fachmann mahnt im exklusiven KÖLN.SPORT-Interview: „Es wird sicher eine schwierigere Saison werden als letztes Jahr, das ist klar. Wir werden nicht von Erfolg zu Erfolg laufen, es wird auch schwierige Phasen geben“, so der 2013 vom VfB Stuttgart nach Köln gekommene Schwabe. „Die müssen wir als Aufsteiger aushalten. Unser Ziel ist Platz 15!“

„Ohne Erfolg ist alles nichts“

Wie wichtig der sportliche Erfolg für den Zustand des Vereins ist, betont der FC-Geschäftsführer immer wieder. Oberste Prämisse am Geißbockheim sei es, maximalen sportlichen Erfolg zu erzielen. Denn: „Ohne sportlichen Erfolg ist alles nichts“, erklärt der 39-Jährige und erklärt, die „Geißböcke“ wollen nicht mehr ausgeben als sie einnehmen.

Dieser Maxime sei der Klub auch bei den Neuverpflichtungen gefolgt – obwohl der FC „einen Schnaps mehr ausgegeben“ hat, wie Präsident Werner Spinner unlängst verkündete. „Das konnten wir uns auch leisten“, unterstreicht Wehrle und führt die TV-Tabelle ins Felde, die für die Verteilung der Fernsehgelder zugrunde gelegt. Die nicht eingeplanten Mehreinnahmen habe man in den Kader investiert.

Kein schriftliches Angebot für Gerhardt

Angesichts der soliden Finanzlage war der FC-Finanzchef auch völlig entspannt, was die Diskussionen über einen möglichen Abgang von Yannick Gerhardt betraf. „Wir sind mit der Prämisse in diese Saison gegangen, dass wir keine großen Transfereinnahmen erzielen müssen. Wir waren nicht darauf angewiesen“, so Wehrle und verweist zu den Spekulationen um ein acht Millionen Euro schweres Angebot aus Lissabon auf die Tatsache: „Wir haben gar kein schriftliches Angebot vorliegen gehabt.“

Nach dem Verbleib des Youngsters sowie den zahlreichen weiteren Positivmeldungen kennt die Euphorie vor der Bundesliga-Rückkehr in Köln kaum Grenzen. „Die Gesamtsituation macht auch unsere Arbeit leichter“, berichtet Wehrle und reicht das Lob an seiner Arbeit gleich weiter: „Das Positive bei uns derzeit ist, dass sich keiner zu wichtig nimmt. Jeder übernimmt seinen Job und versucht, das Beste für den Verein herauszuholen.“

Harmonisches Miteinander mit Schmadtke

Das gilt auch für die Zusammenarbeit mit seinem Geschäftsführer-Kollegen Jörg Schmadtke. „Die Zusammenarbeit ist schon ungewöhnlich. Oft ist es so, dass ein Geschäftsführer Sport und ein Geschäftsführer Finanzen unterschiedliche Interessen haben. Der Sportler möchte Geld ausgeben, der Finanzmann möchte Geld sparen“, skizziert Wehrle den möglichen Konflikt, der aber beim FC offenbar kein Thema ist. „Jörg Schmadtke und ich waren in dem Jahr, das wir zusammengearbeitet haben, bei keiner einzigen wichtigen Entscheidung auseinander. Das mag ungewöhnlich sein, aber so harmonisch ist es wirklich.“

Das komplette Interview lest Ihr in der aktuellen KÖLN.SPORT, die seit Donnerstag im Handel ist.

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