Köln.Sport

„Es bedarf der Mitwirkung aller!“

Vor wenigen Wochen hatte Peter Pfeifer, Chef des Stadtsportbundes Köln, im Köln.Sport-Interview angekündigt „noch nicht fertig zu sein“. Nun bestätigt der SSBK: Pfeifer will weitermachen – und hat viel vor!
Stadtsportbund

Peter Pfeifer hatte angekündigt, den Sport in Köln vereinen zu wollen. Dieses Vorhaben will er auch in den kommenden drei Jahren fortführen (Foto: Andreas Ohlberger)

„Ich bin angetreten, den Kölner Sport stark zu machen, und dafür werde ich mich auch künftig mit einem starken Vorstandsteam einsetzen“, kündigte Peter Pfeifer bei seinem Amtsantritt im Oktober letzten Jahres auf der letzten Mitgliederversammlung des Stadtsportbundes Köln an. Dieses Credo gilt nach wie vor. Und so will Pfeifer, entgegen seiner damaligen Ankündigung doch länger als nur ein Jahr im Amt bleiben.

„Es gibt weiter eine Menge zu tun im und für den Kölner Sport, da ist noch viel Luft nach oben. Dies möchte ich in den kommenden drei Jahren zusammen mit einem Team aus erfahrenen Persönlichkeiten, das sich am 26. November 2018 mit mir zur Wahl stellt, konsequent weiterführen“, so Pfeifer, der trotz Teilerfolgen in vielen Bereichen noch Verbesserungspotential sieht.

Wer mit den erfahrenen Persönlichkeiten gemeint ist? Der SSBK klärt auf: Der ehemalige Sportamtsleiter Dieter Sanden, der Landtagsabgeordnete und Vorsitzende der Sportstadt Köln e.V. Andreas Kossiski (beide als stellvertretende Vorsitzende) sowie der Theo Rüben, Vorstand des MTV Köln 1850 (als Schatzmeister), und Professor Dr. Thomas Abel (Deutsche Sporthochschule Köln).

Pfeifer formuliert klare Ziele, die er im Falle einer als sehr wahrscheinlich geltenden Wiederwahl in Angriff nehmen möchte: „Ich will die begonnenen Projekte fortsetzen, die Professionalisierung der Geschäftsstelle und der Vereine weiter vorantreiben, Anerkennung des Sports in allen Gesellschaftsbereichen einfordern und das Leistungsprofil des Sports klar und deutlich formulieren – mit anderen Worten: die Konturen schärfen!“, so Pfeifer mit Blick auf die bevorstehende Mitgliederversammlung.

Eine große Chance sieht der SSBK die erstmals in Köln durchgeführte Sportentwicklungsplanung, die für 2019 die Umsetzung fünf konkreter Modellprojekte vorsieht. „In diesem Zusammenhang werden wir mit klaren Zielformulierungen an Politik und Verwaltung herantreten, um Köln perspektivisch zu einer echten Sportstadt zu machen. Angesichts der anstehenden Kommunalwahlen bleibt das ein spannendes Vorhaben und bedarf der Mitwirkung aller“, so Pfeifer.

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