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Erste Erkenntnisse für Koschinat

Trainer Uwe Koschinat von Fortuna Köln

Schaut in den Vorbereitungsspielen ganz genau hin: Fortuna-Trainer Uwe Koschinat
Foto: Imago/pmk

Drittligist Fortuna Köln startet holprig in die Vorbereitung, Grund zur Besorgnis ist dies allerdings nicht. Derweil dauert die Suche nach neuen Kräften für die Offensive weiter an. 

Auf den ersten Sieg in der Vorbereitung auf die Drittliga-Saison 2016/17 muss Fortuna Köln noch warten. Nach dem 1:1-Unentschieden zum Testspiel-Auftakt bei der Reserve von Borussia Mönchengladbach unterlagen die Südstädter im zweiten Vorbereitungsspiel bei Rot-Weiß Oberhausen mit 0:3 (0:0). Die nicht berauschenden Ergebnisse gegen die beiden Regionalliga-Vertreter sind für Trainer Uwe Koschinat allerdings kein Grund zur Sorge: „Umgekehrt wäre es natürlich angenehmer, aber wichtig ist, dass wir die Spiele richtig einordnen. In Oberhausen haben wir eine hervorragende erste Halbzeit gespielt und die A-Elf der Oberhausener gut im Griff gehabt. Die Unkonzentriertheiten, die wir uns im zweiten Durchgang erlaubt haben, sind ärgerlich. Es ist meine Aufgabe, genau hinzuschauen. Letztlich ist jeder Spieler seines Glückes Schmied“, sagt der Übungsleiter.

Zufrieden zeigte sich Koschinat unter anderem mit der Leistung von Markus Pazurek. Nach überstandenem Kreuzbandriss ist der Mittelfeldspieler pünktlich zum Vorbereitungsbeginn wieder vollwertiges Mitglied des Teams. „Er hat gegen Oberhausen 45 Minuten ohne Probleme gespielt und konnte am Tag danach voll trainieren“, freut sich der Coach der Südstädter.

Einen positiven Eindruck hinterließ auch das neue Mittelfeld-Duo Kristoffer Andersen und Mike Kegel. Der 26 Jahre alte Neuzugang von Holstein Kiel weiß an der Seite Andersens mit seinen Passqualitäten und seiner Erfahrung zu gefallen. Während die beiden gegen die Gladbacher Zweitvertretung im 4-2-3-1-System die zentralen Rollen einnahmen, flankierten Andersen und Kegel im ersten Durchgang gegen Oberhausen im 4-3-3-System Rückkehrer Pazurek. „Auf den Halbposition sind beide noch dominanter aufgetreten“, so Koschinat.

Keine Wasserstandsmeldungen
Derweil dauert die Suche nach Ersatz für das in die 2. Bundesliga abgewanderte Sturmduo Julius Biada und Marco Königs weiter an. „Ich habe immer betont, dass es bei einer Entscheidung nicht auf die Schnelligkeit, sondern auf die Richtigkeit ankommt. Wir wollen diese Aufgabe so gut wie möglich erledigen, was natürlich eine Herausforderung darstellt“, weiß Koschinat. Nach Informationen des Portals liga3online sei Fortuna bei der Suche nach einem neuen Stürmer auf Marc Brasnic gestoßen. Der 19-Jährige steht noch bis 2018 bei Bayer 04 Leverkusen unter Vertrag und war in der Vorsaison an den SC Paderborn verliehen worden. Nachdem die Ostwestfalen den Gang in die dritte Liga nicht verhindern konnten, verlor der auf zwei Jahre ausgelegte Leihvertrag seine Gültigkeit, sodass nun andere Vereine in den Fokus rücken könnten. Ob die Fortuna zum Kreis der Interessenten gehört, wollte Koschinat nicht kommentieren: „Ich bleibe dabei, Namen nicht zu kommentieren. Sobald wir etwas vermelden können, werden wir es tun.“ Das nächste Testspiel bestreitet die Fortuna bereits am Samstag, 2. Juli. Um 16 Uhr steht in Weiler die Partie gegen die TuS Koblenz auf dem Programm.

Stefan Kühlborn

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