Köln.Sport

Duell um Europa

Wenn der 1. FC Köln heute Abend (5. Mai, 20:30) die Rückrundenüberflieger aus Bremen empfängt, könnte eine Vorentscheidung um die Europa-League-Teilnahme fallen.

In der Hinrunde endete das Duell von Marco Höger (l.) dem 1. FC Köln und Max Kruses Bremern 1:1 Unentschieden (Foto: imago/Sven Simon)

Seit über einem Monat wartet der 1. FC Köln auf einen „Dreier“. Zuletzt holten die Domstädter allerdings gegen zwei potenzielle Champions-League-Teilnehmer jeweils einen Punkt und überzeugten vor allem in puncto Einsatz und defensiver Stabilität. Die Formkurve der Stöger-Elf zeigt also leicht nach oben. Nun gastiert am 32. Spieltag der Fußball-Bundesliga die Mannschaft der Stunde im Rheinenergie-Stadion.

Werder Bremen hat in der Rückrunde herausragende 29 Punkte geholt und sich vom Abstiegskandidaten zum Euro-League-Aspiranten gemausert. Die Mannschaft von Alexander Nouri ist seit elf Spielen ungeschlagen und hat in Max Kruse den vermeintlichen Spieler des Monats April in seinen Reihen (Sechs Tore in den letzten drei Spielen). Will der FC in Sachen Europa noch ein Wörtchen mitreden, wäre ein Sieg gegen die zweitbeste Rückrundenmannschaft allerdings Pflicht.

Das weiß auch FC-Coach Peter Stöger, der im „Duell um Europa“ fast auf den gesamten Kader zurückgreifen kann. Außer Yuya Osako stehen alle Stammspieler zur Verfügung. Der Japaner fehlte zuletzt mit einer Mandelentzündung und ist laut Stöger zumindest noch keine Option für die Startelf. An seiner Stelle wird wohl wie zuletzt Artjoms Rudnevs auflaufen. Hinten rechts wird erneut Youngster Lukas Klünter das Vertrauen erhalten. Der Youngster verlängerte heute seinen im Sommer auslaufenden Vertrag bis 2020.

Mit einem Heimsieg würde Effzeh aufgrund des besseren Torverhältnisses an Werder vorbei ziehen. Auch die Kölner Verantwortlichen sprechen deshalb vor dem Spiel ganz offen über die Chance, ins internationale Geschäft einzuziehen. „Wir wollen eine richtig gute Saison, die wir aus unserer Sicht spielen, mit etwas Außergewöhnlichem beenden. Es sind jetzt noch drei Spiele, das ist abschätzbar. Auch danach im Derby in Leverkusen kann man etwas mitnehmen“, so Stöger, dessen Mannen sich die Chance erhalten wollen, am letzten Spieltag zuhause gegen Mainz den Traum von der Teilnahme am internationalen Geschäft tatsächlich realisieren zu können.

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