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Droht Ärger bei Modeste?

Heute startet Anthony Modeste in sein erstes Mannschaftstraining nach der Rückkehr zum 1. FC Köln. Aus China gibt es derweil schon störende Nebengeräusche.
Modeste

Ärger im Paradies bei Anthony Modeste? (Foto: imago/Nordphoto)

Bereits kurze Zeit nach der Verpflichtung wurde bekannt, dass Modestes Ex-Club Tianjin Quanjian die romantische Rückkehr des Franzosen ans Geißbockheim nicht tatenlos hinnehmen wird. Zuletzt hatte es Streitigkeiten um die Vertragsmodalitäten von Modeste und dem chinesischen Erstligisten gegeben, weshalb auch einige Interessenten von einer Verpflichtung des Stürmers Abstand genommen hätten.

Von einer korrekten Verpflichtung geht der 1. FC Köln  noch immer aus. „Nach den Informationen und Bewertungen unserer Anwälte und seines Anwalts, die wir bekommen haben, hat er wirksam gekündigt“, erklärte Kölns Geschäftsführer Alexander Wehrle und kündigte zudem an, eine Spielberechtigung beim Weltverband Fifa zu beantragen. Es ist anzunehmen, „dass Tony zeitnah eine Spielgenehmigung erhält“, sagte Wehrle.

Das möchte Tianjin Quanjian verhindern. Laut einer Klubmitteilung, die der Verein in einer Tageszeitung veröffentlichte, vor den Internationalen Sportgerichtshof Cas ziehen, „um seine Interessen zu schützen“, heißt es in der Erklärung. Es ist spannend zu beobachten, wie es in dieser Angelegenheit weitergeht. Bis zum 1. Dezember sollte jedoch alles geklärt sein – dann soll Modeste laut Verantwortlichen gegen Greuther Fürth das erste Zweitliga-Spiel seiner Karriere absolvieren.

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