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DOSB lobt Sportwettenregelung

Quelle: Imago

Michael Vesper ist der Generaldirektor des DOSB, des höchsten Sportgremiums in Deutschland

Der Deutsche Olympische Sportbund (DOSB) bezieht Stellung und begrüßt den umstrittenen neuen Glücksspielstaatsvertrag. Zugleich drückt der DOSB sein Bedauern aus, dass es bislang zu keiner bundesweit einheitlichen Lösung gekommen ist. Am Donnerstag haben 15 von 16 Ministerpräsidenten der Bundesländer in Berlin den Vertrag unterschrieben. Der DOSB-Generaldirektor Michael Vesper ist zufrieden mit dem Ergebnis, sieht aber noch Entwicklungspotentiale: „Die Richtung des Staatsvertrages stimmt. Wir hoffen, dass die Tür für eine bundeseinheitliche Lösung noch nicht zugeschlagen ist.“

Durch den Vertrag wird das staatliche Glücksspielmonopol aufgehoben und für Sportwetten liberalisiert. Um den Markt für private Wettunternehmer attraktiv zu machen, wird die Wettsteuer um mehr als elf Prozentpunkte gesenkt. Die Steuereinnahmen aus dem Glückspiel kommen zu großen Teilem dem Amateur- und Breitensport zu Gute. Durch den Wegfall dieser Fördergelder wird vielerorts befürchtet, es könne zu einer deutlichen Verknappung der finanziellen Mittel kommen.

Der DOSB hingegen hält die Sportwettenregelung grundsätzlich für gut: „Wir begrüßen, dass einerseits das Lotteriemonopol unter verbesserten Bedingungen beibehalten und sogar gestärkt wird und andererseits die Sportwetten grundsätzlich geöffnet werden,“ führt Generaldirektor Vesper aus. Dadurch, so Versper, werde ein legaler und fairer Wettbewerb unter gleichen Bedingungen für alle konzessionierten Veranstalter ermöglicht.

Bevor der Vertrag in Kraft treten kann, muss er noch von der EU-Kommission notifiziert werden.

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