Köln.Sport

DEL-Profis stimmen Müller zu

Der Haie-Kapitän Moritz Müller sorgte mit einem wütenden Statement für mächtig Aufsehen. Seine Medienschelte via Instagram wird kontrovers diskutiert.
Moritz Müller

Moritz Müller nimmt es sich nicht, seine Meinung mit der Öffentlichkeit zu teilen.
Foto: Imago/ Herbert Bucco

Im Zuge des Wintergames, das für fast 50.000 verkaufte Tickets im RheinEnergie Stadion sorgte und bei dem sich die Erz-Rivalen der Düsseldorfer EG und die Kölner Haie duellierten, kochte die Stimmung nicht nur aus dem Eis über. Haie-Kapitän Moritz Müller beschwerte sich im Anschluss an die Partie über die fehlende Berichterstattung der öffentlich-rechtlichen Sender. Das Aktuelle Sportstudio im ZDF hatte am Tag des Wintergames von diesem nicht berichtet.

Ein Event solcher Größenordnung gehöre adäquat aufbereitet und solle zumindest mit einem Sportstudio-Beitrag versehen worden sein. Über Social Media ließ er seinem Frust freien Lauf, er regte sich darüber auf, dass “ ein Jahr nach dem olympischen Erfolg alles bleibt, wie es ist“. Augenscheinlich verlangt er, dass man dem Eishockey mehr Aufmerksamkeit schenken soll.

Eishockey-Kollegen solidarisieren sich

Der Nürnberger Eishockey-Spieler und Nationalspieler Patrich Reimer echauffierte sich ebenfalls über die nicht-existente Medienpräsenz des Sports mit dem Kautschuk-Gummi. „Fußball ist allgegenwärtig. Plötzlich ist alles vergessen, was man erreicht hat“. Iserlohns Spieler Marko Friedrich bestätigt diese Aussage „alles Fußball-Lobbyisten!“.

Der Unmut gegenüber den Medien gegenüber wächst stetig an, selbst DEB-Präsident Franz Reidl unterstreicht dies in dem er öffentlich äußerte, dass “ ARD und ZDF eine Chance vertan“ haben. Sämtliche Eishockey-Persönlichkeiten ziehen diesbezüglich an einem Strang, ausgelöst jedoch durch den Mut des Haie-Spielers – bleibt zu hoffen, dass die Sender die Nachricht verstanden haben.

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