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Debüt und EM-Aus für FC-Profis

Quelle: Imago

Der richtige Ort für ein Debüt: Odise Roshi durfte im Parc des Princes gegen Stars wie Samir Nasri seine Premiere für die albanische Nationalmannschaft geben.

Premiere für Odise Roshi: Erstmals durfte die FC-Hoffnung für das albanische Nationalteam auflaufen. Novakovic und Brecko mussten untätig ihre EM-Träume begraben. 90 Minuten im legendären Pariser Prinzenpark: Dieses Erlebnis konnte Odise Roshi am Freitag verbuchen. Bei seinem Debüt für die albanische Nationalmannschaft verlor der 20-jährige FC-Neuzugang zwar mit 0:3, wird dieses Spiel aber sicherlich nie vergessen.

Für FC-Star Lukas Podolski könnte die Partie in der Türkei in der Nachbetrachtung als eine von vielen eingehen: In seinem 93. Länderspiel agierte der 26-jährige zwar fleißig und insbesondere defensiv engagiert, konnte aber in der Offensive keine Glanzlichter setzen. Nach 62 Minuten wurde er gegen Leverkusens André Schürrle ausgetauscht.

Kein Debüt für Sereno und Jajalo

Nicht zu ihrer Premiere im Nationalmannschaftstrikot kamen dagegen Henrique Sereno und Mato Jajalo: Der portugiesische Abwehrmann, der erstmals im Kader seines Heimatlandes stand, saß beim 5:3-Erfolg über Island über die gesamte Spielzeit auf der Bank.

Den Sprung in den kroatischen Kader schaffte Mato Jajalo zwar erneut, jedoch kam der 23-jährige Mittelfeldakteur wieder nicht zum Einsatz für die Mannschaft von Trainer Slaven Bilic, die in Griechenland mit 0:2 verlor und damit vermutlich in der Relegation um die EM-Qualifikation kämpfen muss.

Gar keine Chancen mehr auf eine Teilnahme in Polen und der Ukraine im nächsten Jahr haben dagegen Milivoje Novakovic und Miso Brecko. Die Slowenen waren spielfrei am Freitag und mussten kampflos mit ansehen, wie der Sieg der Esten in Nordirland und dem Punktgewinn Serbiens gegen Italien die geringen EM-Chancen der kleinen Republik beendete.

Makino siegt gegen Vietnam

Eingewechselt wurden dagegen beide polnischen FC-Nationalspieler. Im Freundschaftspiel in Südkorea, das mit 2:2 endete, kam Adam Matuschyk in der 63. Minute in die Partie, knapp eine Viertelstunde später folgte dann Slawomir Peszko.

Erfolgreicher war Tomoaki Makino: Der japanische Verteidiger spielte gegen Vietnam durch und war ein wichtiger Faktor für den 1:0-Erfolg Nippons.

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