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Charr vs. Oquendo: Kampf vom Tisch

Das Duell um den „regulären“ WM-Titel der WBA im Schwergewicht zwischen Manuel Charr und dem US-Amerikaner Fres Oquendo wurde abgesagt. Das berichtet ESPN und beruft sich dabei auf Patrick English, den Anwalt von Charrs Promoter Global Sports Management.
Charr

Auf seinen geplanten Fight in der LANXESS arena muss Manuel Charr nun noch länger warten. (Foto: imago/osnapix)

Demnach sei Oquendo seiner Pflicht, den Kampfvertrag bis zum vergangenen Freitag zu unterzeichnen, nicht nachgekommen. Der Fight sollte ursprünglich schon am 29. September in Köln steigen, wurde aufgrund einer positiven Dopingprobe von Charr allerdings kurzfristig gecancelt.

Nachdem Charrs Sperre wegen Verfahrensfehlern aufgehoben wurde, sollte der Fight am 23. März in Köln nachgeholt werden. Doch anscheinend wurde bereits mit einem neuen Datum geplant. Laut English hätte das Duell nun tatsächlich am 6. April in München stattfinden sollen. Da Oquendo den Vertrag allerdings nicht unterschrieb und, wie English sagt, keinen Grund dafür angab, scheint der Fight nun komplett vom Tisch zu sein.

Kampf gegen Bryan als nächste Option?

Der US-Amerikaner stand seit Juli 2014 nicht mehr im Ring. Damals verlor Oquendo umstritten gegen Ruslan Chagaev im Titelkampf und erkämpfte sich später vor Gericht das Recht auf einen weiteren Fight um den Gürtel, der bis heute nicht stattfand. Dass der 45-Jährige den Vertrag für den Charr-Kampf nun nicht unterschrieb, könnte das Ende seines Anrechts auf einen WM-Fight gegen den „Diamond Boy“ bedeuten.

Charr stand zuletzt bei seinem Titeltriumph im November 2017 gegen Alexander Ustinov im Ring. Möglicherweise ordnet die WBA nun ein Duell zwischen ihm und dem WBA-Interims-Champ Trevor Bryan aus den USA an.

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