Köln.Sport

Bungard legt Amt beim ASV Köln nieder

Professor Dr. Walter Bungard hat sein Amt als Präsident beim ASV Köln e.V. überraschend aufgegeben. Als Grund gab der Verein „unterschiedliche Meinungen zu Fragen der Vereinsführung“ an. Bungard war seit 2013 Präsident des Traditionsvereins aus Müngersdorf und hatte seine zweite Amtszeit erst im vergangenen Jahr begonnen.
Walter Bungard

Im März wurde Prof. Walter Bungard auf der Kölschen SportNacht noch für seine Verdienste im vergangenen Jahr zur „Person des Jahres“ gewählt. Nun hat er den Posten des ASV-Präsidenten geräumt (Foto: Thomas Berger)

Walter Bungard ist nicht länger Präsident des ASV Köln. Mit der Zustimmung des gesamten Verwaltungsrats und Vorstands des ASV Köln e.V. wird der bisherige Vorsitzende Günter Dibbern den Vorsitz im Verwaltungsrat ruhen lassen, und wechselt, zunächst als kooptiertes Mitglied, mit sofortiger Wirkung in den Vorstand, um dort die Rolle des Präsidenten zu übernehmen. Dr. Andreas Cerbe hat sich bereit erklärt, in dieser Zeit den Verwaltungsratsvorsitz zu übernehmen.

Der neue Präsident Günter Dibbern wird sich bei der nächsten Jahreshauptversammlung am 18.06.2018 zur Wahl stellen. Er dankt Bungard für seinen Einsatz in den letzten Jahren: „Walter Bungard hat den ASV Köln gerade durch sein persönliches Engagement in den letzten Jahren entscheidend nach vorne gebracht. Wir bedauern seine Entscheidung, verstehen aber auch, dass er sich nach fünf ereignisreichen Jahren jetzt mehr dem Privaten widmen will. Wir danken ihm recht herzlich für seine tolle Arbeit und würden uns sehr freuen, wenn er dem Verein auch in Zukunft weiterhin freundschaftlich verbunden bleibt.“

Auch ASV-Vizepräsident Dirk Stoeveken hebt zum Abschied Bungards Engagement hervor: „Ohne Walter Bungard wäre der ASV nicht dort wo er heute ist. Insbesondere die wirtschaftliche Neuausrichtung ist sein großer Verdienst. Der gesamte Vorstand möchte sich bei Herrn Bungard für alles Geleistete bedanken und wünscht Ihm und seiner Familie alles Gute für die Zukunft.“

Verwunderlich ist die Trennung vor allem deshalb, weil der ASV Köln unter Bungards Regide viel erreicht hat. So stellte man Ende 2017 beispielsweise ein neues Finanzkonzept vor, für das unter anderem Bungard lange gekämpft hatte. Für seinen vielfältigen Einsatz im vergangenen Jahr wurde Bungard Anfang 2018 von Köln.Sport zum „Macher des Jahres“ und auf der „Kölschen SportNacht“ zur „Person des Jahres“ gewählt. Nun hat er den Posten des ASV-Präsidenten geräumt.

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