Köln.Sport

Bis an die Grenzen

Beim „Cologne Triathlon Weekend“ (1.-3.9) gingen auch dieses Jahr wieder mehrere Tausend Sportbegeisterte an den Start.

Nachdem sie 3,8 Kilometer geschwommen sind, fahren die Athleten beim Triathlon 180 Kilometer auf dem Rad, ehe sie zu Fuß noch einen Marathon absolvieren müssen (Foto: imago/mika)

3,8 Kilometer Schwimmen, 180 Kilometer Radfahren, 42,195 Kilometer laufen – Während die meisten Sportler bereits die Bewältigung eine dieser Disziplinen an den Rande der Erschöpfung treiben würde, absolvieren die Triathleten alle drei Distanzen. Ein Extremsport, der immer mehr Aktive begeistert. So nahmen auch 2017 wieder mehrere Tausend Teilnehmer am „Cologne Triathlon Weekend“ teil, wobei nicht alle die längste der 17 verschiedenen Triathlondistanzen, die zwischen Freitag und Sonntag in verschiedenen Altersgruppen ausgetragen wurden, absolvierten.

Gestartet wurde im Fühlinger See, anschließend ging es auf dem Rad und zu Fuß in mehreren Runden bis nach Deutz und quer durch die Innenstadt. Über die volle Distanz waren der deutsche Peter Keriv sowie der Pole Robert Karas die Schnellsten. Sie brachten das Kunststück fertig, nach knapp neun Stunden (08:54:15) zeitgleich ins Ziel zu laufen. Der 110. und damit letzte Starter, der die Ziellinie überquerte, war Siegmar Sendzik, der nach über 15 Stunden (15:20:34) Selbstüberwindung einlief. Wie viele andere der Starter, führte der Triathlon auch ihn einmal mehr an die Grenzen des Machbaren.

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