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Bayer verschenkt den Sieg

Quelle: IMAGO

Bayer-Kapitän Simon Rolfes (l.) bejubelt seinen verwandelten Foulelfmeter mit André Schürrle

Rückschlag für Bayer 04 Leverkusen im Rennen um die Europapokal-Plätze. Im Heimspiel gegen den VfB Stuttgart kam die Werkself nicht über ein 2:2-Unentschieden hinaus.

 

Der VfB Stuttgart hat seine Talfahrt in der Fußball-Bundesliga mit einem Punktgewinn in Leverkusen etwas gebremst. Dank eines späten Tores von Martin Harnik (89.) erreichten die Schwaben ein 2:2 (1:1) beim Vize-Meister. Bei Bayer brennt dagegen weiter der Baum. 

Vor 27.929 Besuchern in der BayArena kamen die Gäste zu Beginn besser ins Spiel und gingen schon nach 11 Minuten durch Stefan Kießling in Führung, der einen abgewehrten Schuss von Simon Rolfes ins Netz bugsierte. Mit der Führung im Rücken hatte die Werkself das Spiel im Griff, vergaß aber, die Überlegenheit in Tore umzumünzen. So glich Julian Schieber per Freistoß bereits in Minute 23 zum 1:1 für die Gäste aus, gleichzeitig der Pausenstand.

Nach dem Wiederanpfiff Bayer zunächst wieder oben auf. Nach einem Zweikampf zwischen Serdar Tasci und Lars Bender entschied Schiedsrichter Thorsten Kinhöfer auf Strafstoß für Leverkusen. Rolfes ließ sich diese Chance nicht entgehen und sorgte für die erneute Führung. Die letzte halbe Stunde musste die Dutt-Truppe in Unterzahl auskommen, nachdem Michal Kadlec (63.) wegen wiederholten Foulspiels mit Gelb-Rot des Feldes verwiesen wurde.

Die Gäste gaben sich jedoch nicht geschlagen und wurden in der 89. Minute belohnt. Martin Harnik traf gegen den Ex-Stuttgarter Bernd Leno im Bayer-Tor zum späten 2:2-Ausgleich. In der Nachspielzeit flog dann noch VfB-Abwehrspieler Cristian Molinaro vom Platz, doch am Ergebnis änderte das nichts mehr.

Auf Seiten der Gastgeber feierte Neuverpflichtung Vedran Corluka ein durchschnittliches Bundesliga-Debüt. Für den Kroaten musste Danny da Costa auf der Bank Platz nehmen. Dort, wo auch Michael Ballack die kompletten 90 Minuten verfolgen musste. Die Werkself belegt nach dem Spiel Rang 5 in der Tabelle, Werder Bremen kann jedoch am Sonntag mit einem Sieg in Freiburg wieder an der Dutt-Elf vorbeiziehen.

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