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Bayer: Realismus vor Wunder-Glaube

Nach dem bitteren 0:4 im Achtelfinal-Hinspiel gegen Paris St. Germain ist bei Bayer Leverkusen die Hoffnung auf ein Wunder nicht vorhanden. Vielmehr soll sich anständig aus der Champions League verabschiedet werden.

„Wir können doch nicht sagen, wir wollen das 0:4 noch drehen. Da halten uns alle für bescheuert.“ Die Aussage von Stefan Kießling zu Bayers Chancen aufs Viertelfinale der Champions League lässt tief in den Gemütszustand der Mannschaft blicken. Nach der Vorführung im Hinspiel, als Bayer meilenweit entfernt war, Paris Paroli bieten zu können, ist die Werkself nun realistisch genug, sich lediglich ein gutes Spiel zu wünschen. Eine weitere deutliche Packung könnte das ohnehin angekratzte Selbstvertrauen des Bundesliga-Dritten weiter schwächen. Und dann steht am Samstag ja bereits das Bundesliga-Topspiel gegen den FC Bayern München auf dem Programm.

Dennoch: Mit der weißen Fahne will sich Bayer nicht auf den Rasen des Prinzenparks begeben, nach der guten Vorrunde soll nun zumindest ein guter Abschluss der CL-Saison gefunden werden. „Wir wollen versuchen, Aufwind für die restliche Saison zu bekommen. Und beweisen, dass wir zu Recht in der Champions League waren“, formuliert es Sportdirektor Rudi Völler.

Seine beste Elf wird Trainer Sami Hyypiä dabei allerdings nicht aufbieten können. Lars Bender (Muskelverletzung) und Stefan Reinartz (Ferse) sind noch angeschlagen, Stefan Kießling soll in Anbetracht seiner vielen Einsätze und der ausweglosen Situation wohl eine Pause bekommen.

 

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