Köln.Sport

Alles auf Null

Coach Denis Wucherer kann die 0:3-Niederlage gegen die Lions nicht fassen (Foto: imago/Beautiful Sports)

Das war‘s! Nach der Niederlage gestern Abend endet eine Saison für die RheinStars erneut viel zu früh. Anders als im letzten Jahr war damit 2018 nicht zu rechnen. Zwei Mal schlug der Kölner ProA-Ligist die Karlsruhe Lions in der Hauptrunde – um nun sang- und klanglos mit 0:3 im Viertelfinale der Endrunde unterzugehen. Und untergegangen sind die RheinStars in dieser Serie wirklich. Mit sage und schreibe 20 Punkten im Schnitt verloren sie die drei Vergleiche mit den Lions!

Die gute Defense der regulären Saison? Wie weggeblasen! Besonders enttäuschend: das Team von Denis Wucherer hat sich ganz deutlich den Schneid abkaufen lassen. „Ich ziehe den Hut vor den Lions“ sagte ein enttäuschter Kapitän Max DiLeo im Interview nach dem Spiel und stellte anerkennend fest, dass man dem physischen Spiel der Gäste nichts entgegen zu setzen hatte. Mangelnde Erfahrung, mangelnde Einstellung? Die Gründe für die deutliche Niederlage sind vielschichtig, sicher darf auch nicht unerwähnt bleiben, dass Wucherer mitunter auf einige angeschlagene oder verletzte Spieler verzichten musste.

Das ändert allerdings nichts an der Tatsache, dass das Ausscheiden sowohl für den Coach, als auch für Spieler und Fans mehr als enttäuschend ist. Nach Platz Zwölf und Acht in den Vorjahren gelang den RheinStars diese Saison mit Rang Vier in der Hauptrunde nicht nur tabellarisch einen deutlicher Sprung nach vorne – die Playoff-Bilanz gleicht allerdings jener aus dem letzten Jahr. Damals krempelte Geschäftsführer Stefan Baeck im Sommer die halbe Mannschaft um. Wie es nun weitergeht, ist völlig unklar. Neben Spielerpersonalien stellt sich auch die Frage, ob sich Denis Wucherer ein zweites Jahr Zweitliga-Basketball antut. Die RheinStars befinden sich ziemlich genau da, wo sie sich vor einem Jahr befanden – bei Null.

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