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Alle zurück an Bord

Quelle: Imago

Beschwerte sich über die ständigen Auswechslungen und denkt an einen Wechsel im Winter: der polnische Flügelflitzer Slawomir Peszko

Nicht nur Neuzugang Jemal trainiert seit Mittwoch fleißig mit, auch Rensing und die Nationalspieler sind zurück. Slawomir Peszko sorgte dagegen erneut mit Aussagen in den Medien für Wirbel. Gute Neuigkeiten für Stale Solbakken: Die FC-Nationalspieler sind von ihrer Länderspielreise zurück und dazu durfte der Norweger seinen Stammtorhüter wieder im Trainingsbetrieb begrüßen. Michael Rensing ist nach überstandener Knieverletzung wieder im Mannschaftstraining und dürfte gegen Nürnberg im Tor stehen.

Ob Ammer Jemal den Sprung in den Kader schafft, darf bezweifelt werden. In den ersten Trainingseinheiten hinterließ der Neuzugang, darf man den Beobachtungen der Medien glauben, einen zwiespältigen Eindruck . Der bullige Verteidiger sei zwar technisch eine Augenweide, scheint aber körperlich noch nicht auf der Höhe sein.

Jemal sieht seinen Fitnesstand dagegen deutlich positiver: „Ich fühle mich zu einhundert Prozent fit.“ Der tunesische Nationalspieler hatte sich einen Monat lang in seiner Heimat fit gehalten, da er mit den Young Boys Bern über Kreuz lag, und zog sich zu allem Überfluss im Länderspiel gegen Malawi einen Nasenbeinbruch zu.

Die anderen Länderspielreisenden sind ohne Blessuren ans Geißbockheim zurückgekehrt. Christian Clemens und Lukas Podolski schöpften durch gute Leistungen und jeweils einen Treffer bei ihren Mannschaften neues Selbstbewusstsein, auch Slawomir Peszko wirbelte gegen Deutschland den Wolfsburger Träsch durcheinander.

Schon zuvor hatte der polnische Außenstürmer für reichlich Wirbel gesorgt, indem er sich über seine frühen Auswechslungen in der Liga beschwert und mit einem Abschied im Winter geliebäugelt hatte. Bereits im Sommer hielt das Transfertheater um den 26-jährige den FC wochenlang in Atem.

Solbakken nahm die Aussage seines Schützlings mit Humor: „Er dachte wohl, dass hier in Deutschland das Internet nicht funktioniert.“ Ein Gespräch mit seinem Spieler werde der Trainer allerdings suchen.

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