Köln.Sport

Alfred Sauer erhält Platz in Köln

Der 2010 verstorbene Alfred Sauer soll als erster Boxer Kölns mit der Benennung eines Platzes geehrt werden.

Alfred Sauer engagierte sich ehrenamtlich und unterstützte unter anderem das Projekt „Kids for Future“ (Foto: imago/Marianne Müller)

Die Fläche in Köln-Kalk zwischen Kapellenstraße, Franklinstraße und einer ehemaligen Polizeiwache, die mittlerweile zu Studentenwohnungen umgebaut wurde, soll in Zukunft den Namen Fred-Sauer Platz tragen. Das wurde von den Bezirksvertretern Köln-Kalks mit großer Mehrheit beschlossen.

Sauer, der von allen „Fred“ genannt wurde, war fast 60 Jahre im Verein „Faustkämpfer Köln-Kalk 1951“ aktiv. Zuerst als Boxer, dann viele Jahre als ehrenamtlicher Funktionär im Boxsport.

Er engagierte sich für die Jugend aus allen Nationen und war stets ein Ansprechpartner bei Problemen, auch außerhalb des Boxens. Sauer galt als Eckpfeiler für gelungene Integration durch Sport und trug mit Stolz den Beinamen „Türkenvater“.

Er wurde im Laufe seiner langjährigen ehrenamtlichen Tätigkeit für den Boxsport mit den Goldenen Ehrennadeln des Mittelrheinischen Amateur-Box-Verbandes (MABV) und des Deutschen Amateur-Box-Verbandes (DABV) ausgezeichnet. 1996 wurde ihm das Bundesverdienstkreuz verliehen.

Ein Kommentar

  1. Adam Sauer

    20. Juli 2017 at 21:46

    Wenn es einer verdient hat, dann er. Auch die Jugendarbeit stand immer im Fordergrund, genau wie sein Bruder Johann Sauer der ebenfalls mit dem Verdienskreuz ausgezeichnet wurde. Er setzte sich für Jugendarbeit über 4 Jahrzehnte bei den Swinging Fanfar’s Blau – Weiss Köln 1965 e.V. ein. Er Pflegte und vermittelte die Deutsch / Amerikanische Beziehungen für und mit der Stadt Köln. Dergleichen war er auch der Türkenvater für viele Mitarbeiter der Deutschen Bundesbahn. Er regelte alle Belange der Türkischen Mitarbeiter und sorgte für die Integration aller Gastarbeiter. Alfred und Johann Sauer waren eine Bereicherung für die Stadt Köln. Jeder auf seine Art und weise der beiden, sie dachte nur an andere sowie für das Allgemeinwohl der Kölner Bürger. Alfred Sauer hat es verdient. Wenn nicht er wer dann?

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