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Ab in die Ferien!

Wenn der letzte Gong ertönt und die Kinder aus der Schulklasse direkt in die Ferien stürmen, ist die Freude riesig! Doch wohin mit der überschüssigen Energie? Die Möglichkeiten sind vielfältig.
Feriencamp

In den Sommerferien wollen die meisten Kinder Action. Ein Fußballcamp steht bei vielen ganz oben auf der Wunschliste (Foto: GettyImages)

„Und, was machst du in den Ferien?“ – Kaum eine Frage wird kurz vor der schulfreien Zeit so häufig auf den Schulhöfen der Nation gestellt wie diese. Jetzt, wo die Pfingstferien vor der Tür stehen und es auch bis zu den langersehnten Sommerferien nicht mehr weit ist, schlagen Kinderherzen einfach höher. Klar, dass die Gedanken der „Pänz“ dann komplett auf die bevorstehenden Ferienaktivitäten gerichtet sind. Ein Fussballcamp in der Nähe oder doch lieber ans Meer fahren?

Mit der Jugendfreizeit ins Ferienlager oder lieber auspowern in einer Sportakademie? Die Idealvorstellung von den „perfekten Ferien“ ist individuell verschieden. Fest steht allerdings: Bei der Vielfalt an attraktiven Möglichkeiten bleiben heutzutage keine Kinderwünsche mehr offen. Besonders beliebt sind Fußballcamps, und das längst nicht mehr nur bei Jungs. Rund um die Uhr dem runden Leder nachzujagen und dabei in der Gruppe Spaß zu haben, kommt einfach gut an.

Diese Erfahrung hat sowohl die RheinFit Sportkademie als auch Ballinos Ballschule gemacht. Die RheinFit Sportakademie in Köln bietet Ferienfussball und Move-It Sportcamps an. Neben den klassischen Fussballcamps eröffnen die Move-It Sportcamps den Kids die Möglichkeit, viele verschiedene Sportarten auszuprobieren. Gleiches gilt auch für Ballinos Ballschule in Ehrenfeld.

Hier können Jungs und Mädchen ab fünf Jahren vormittags beim Tennis, Fußball, Hockey, Volleyball oder Basketball ihre überschüssige Energie loswerden, ehe gemeinsam gekocht wird und sie nachmittags verschiedene Kursangebote wahrnehmen können. Tagsüber Action, abends nach Hause – dieses Konzept kommt bei Kids sowie vor allem bei Eltern, die arbeiten müssen, gut an; ihr Nachwuchs kann unterdessen nach Herzenslust die wohlverdienten Ferien genießen.

Raus in die Natur

Wer hingegen selbst frei hat und mal raus aus der Großstadt möchte, muss nicht weit fahren, um ein tolles Naturerlebnis mit prallem Sportangebot zu verbinden. Im Bergischen Land hält der Familien-Ferien-Trägerwerk e.V. ein tolles Pfingst- und Sommerprogramm für Familien mit Kinderbetreuung und vielen Freizeitanbegoten bereit. Gewohnt wird in einem Jagdschloss inmitten wunderbarer Natur. Von hier aus können jede Menge Ausflüge unternommen und zahlreiche Sportangebote in der Natur in Anspruch genommen werden. Gleiches gilt auch für die Eifel südwestlich von Köln, sie bietet insbesondere tolle Entspannungs- und Wandermöglichkeiten. Wandern? Was in den Ohren berufstätiger Stadtbewohner reizvoll klingt, veranlasst den Nachwuchs eher zum Gähnen. „Wie öde!“, heißt es dann aus den Kindermündern. Dass die Eifel jedoch auch für Kinder jede Menge zu bieten hat, beweist das Sporthotel Grafenwald im Gesundland Vulkaneifel. Hier gibt es neben einem ausgiebigen Wellness-Angebot auch die Gelegenheit Tennis, Squash oder Golf zu spielen, sich aufs Rad zu schwingen oder sich im Fitnesscenter zu verausgaben.

Fun & Action im kühlen Nass

Schöne Bäche und Flüsse gibt es in der Eifel auch, doch wer in Sachen Sport im Wasser so richtig in seinem Element ist, der muss schon etwas weiter fahren. Zum Beispiel an die Nordsee nach Oostvoorne westlich von Rotterdam in den Niederlanden. Nach gut drei Stunden Fahrt mit dem Auto heißt es schon: „Ab ins Meer“. Sportmöglichkeiten finden sich dort zur Genüge, ob auf dem Rad entlang der Dünen oder bei diversen Beach-Spielen mit Sand unter den Füßen. Besonders beliebt bei Jugendlichen ist derzeit die Trendsportart Kitesurfen. Die Kitesurf- und Wellenreit-Camps von „LearnKiteboardingNow“ können sich vor Anmeldungen kaum retten.

Kein Wunder, stehen für Kinder und Jugendliche von zwölf bis 17 Jahren doch sowohl auf dem Wasser als auch auf festem Untergrund vielfältige Sportaktivitäten zur Verfügung. Gleiches gilt auch für die Ferienangebote von Youngstar Travel, die sich auf Reisen für Jugendliche spezialisiert haben: Im Pfingstcamp in Österreich wartet beim Kanufahren, Mountainbiken oder beim Parkour-Workshop jede Menge Action auf die Kids. Noch mehr davon gibt es in den Sommerferien beim Kanutrekking durch Norwegen. Auf dem Glomma, Norwegens größtem Fluss, erleben die Jugendlichen ein echtes Abenteuer – und sehen mit ein bisschen Glück auch den ein oder anderen Elch am Flussufer.

Wissensdurst stillen

Zurück in der Heimat ist nach all der Action dann erst einmal ein Kontrastprogramm das Richtige, zum Beispiel in Form eines Besuchs im LVR Industriemuseum in Bergisch Gladbach. Dort kann in Deutschlands größtem Papiermuseum in der ehemaligen Papiermühle Alte Dombach mit eigenen Augen erkundet werden, wie Papier einst hergestellt wurde – und zum Teil heute noch wird – und was man aus diesem unentbehrlichen Allround-Material alles machen kann. Für technisch besonders interessierte Kinder (oder solche, die es noch werden wollen), die gerne tiefer in die Welt des Tüftelns einsteigen wollen, bieten die Feriencamps von „ForscherFreunde“ genau das Richtige.

Ob eine Einführung in die Robotik mit LEGO Mindstorms oder beim Konstruieren und Programmieren – dem Wissensdurst, der Kreativität und dem spielerischen Erkunden sind keine Grenzen gesetzt. Die Angebote richten sich an Kinder zwischen sechs und 14 Jahren. Alle Kurse sind halb- oder ganztags buchbar. Mit dem neuerworbenen Wissen beginnt dann für die Kinder wieder der Ernst des Lebens, denn: Auch die erlebnisreichsten Sommerferien dauern nicht ewig.

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